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"Der Wind trug den beißenden Geruch brennenden Strohs
und das Angstgeschrei einer Frau mit sich fort." |
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Inhalt:
Beinahe hundert Jahre nachdem der Normannenherzog Wilhelm der Eroberer die englische Krone an sich gerissen hat, ist die Herrschaft der aus Frankreich stammenden Normannen an den Randgebieten der britischen Insel immer noch nicht gefestigt. Vor allem bei den freiheitsbewussten Walisern kommt es immer wieder zu Aufständen, aber mit der Eroberung der Burg Rhuddlan mit ihren scharlachroten Mauern haben die normannischen Oberherren einen wichtigen Sieg errungen. Der Schwarze Ritter Raine, illegitimer Sohn des Grafen von Chester, kann zu Recht stolz sein auf diese Eroberung.
Obwohl er noch jung ist, hat er bereits an verlustreichen Kreuzzügen teilgenommen und gilt als gefürchteter Kämpfer, der nicht nur Turniertrophäen, sondern auch Frauen erobert. Aber seine Existenz ist mit dem Makel, ein Bastardsohn zu sein, behaftet: Von Kind an musste er deswegen Hänseleien ertragen, und adelige Vorrechte blieben ihm verwehrt. Um diesen Makel auszulöschen, erbittet er von König Heinrich Rhuddlan als Lehen und damit verbunden einen eigenen Adelstitel. Allerdings
muss er dafür auch die walisische Fürstentocher Arianna heiraten, die einzige Nachfahrin der bisherigen Herren auf Rhuddlan.
Die blutjunge Arianna ist eine strahlende rothaarige Schönheit, selbstbewusst und charakterstark. Tief in den Traditionen und in der Liebe zu ihrem Volk verwurzelt, verfügt sie außerdem über eine beunruhigende Gabe als Seherin. Von der Erscheinung des Schwarzen Ritters abgestoßen und fasziniert zugleich, geht sie nur mit größtem Widerwillen die politische Zwangsehe mit dem normannischen Eroberer ein. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Sie liebten und sie schlugen sich - so lässt sich "Aus ruhmreichen Tagen" kurz und knapp in sechs Worten zusammenfassen. Wem das nicht genügt sei gesagt, dass es sich um einen temporeichen, spannenden historischen Liebesroman handelt, in dem die Liebenden gleichzeitig auch die Streithähne sind.
Die Geschichte ist nicht neu - Fürstentochter Arianna wird dazu gezwungenen, den unheimlichen schwarzen Ritter Raine zu heiraten und prompt prallen zwei dickköpfige, selbstbewusste Charaktere aufeinander. Natürlich setzt sich in jenen mittelalterlichen Zeiten meist aufgrund körperlicher Überlegenheit das männliche Geschlecht durch, doch Arianna gelingt mit weiblicher List und Tücke der ein oder andere Punktsieg (Besonders köstlich fand ich eine Schlafzimmerszene, wo sie sich gegen ihren Ehemann äußerst originell zur Wehr setzt, aber lest selbst!).
Alles in allem ein wundervolles Buch für eine laue Sommernacht oder einen stürmischen Herbstabend!
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