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"Im Schlamm fing es an, wie so vieles." |
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Inhalt:
Eine Gruppe mächtiger Männer, die sich Gralsbruderschaft nennt, hat mit enormen Geldmitteln das Simulationsnetzwerk
»Otherland« entwickelt. Es ist mehr als nur die Spielwiese einiger Exzentriker: Von langer Hand vorbereitet soll es das gigantische Kontrollsystem werden, das die gesamte Menschheit beherrscht.
Nur wenige haben eine Ahnung davon, welche Ausmaße das Netz bereits angenommen hat. Nur wenige erkennen die tödliche Gefahr. Angelockt von der Vision einer strahlenden, einer goldenen Stadt, versammeln sich neun Menschen in der VR, um sich dem Bösen entgegen zu stellen und seine Pläne zunichte zu machen. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Stadt der goldenen Schatten der spannende Anfangsband einer intelligenten, wenn
auch sehr komplizierten Geschichte. Aber für solche Bücher ist Tad Williams (Osten
Ard) ja bekannt. Wortgewaltig und wie üblich auf vielen, vielen
Seiten erzählt Williams die Geschichte einer Verschwörung mächtiger Männer (der
Gralsbruderschaft), die das Simulationsnetzwerk Otherland entwickelt haben. Und
dieses ist wirklich ein "anderes Land", denn seine Benutzer treten ein in eine
virtuelle Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
Der erste Band dient größtenteils der Vorstellung
jener neun Menschen, die sich der mächtigen Gralsbruderschaft entgegenstellen
werden. Unter ihnen sind Bürger Afrikas, wie die Lehrerin Renie Sulaweyo und ihr
Schüler, ein Buschmann namens !Xabbu, der versucht, seine von der immer
fortschrittlicher werdenden Welt bedrohte Kultur zu erhalten. Auch ein kranker
Junge namens Orlando, der - ans Bett gefesselt - in der virtuellen Welt von
Otherland ein muskelstrotzender Krieger ist, gehört zu diesem Personenkreis.
Ich kann am Ende von Stadt der goldenen Schatten
nur über Williams Einfallsreichtum staunen! Unendlich viele Ideen breitet er vor
seinen Lesern aus und relativ einleuchtend gelingt es ihm, die Cyberwelt zu
erklären. Zusätzliche Atmosphäre schafft er durch Netfeed, ein Newsticker, der
jedem Kapitel voran gestellt ist und - von der Geschichte unabhängige -
Nachrichten verkündet, die irgendwie auch in unsere Zeit gehören könnten. Ich
bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band, denn in Band eins scheint Williams
nur den Grundstein für eine komplexe Geschichte gelegt zu haben (weshalb ich
mich mit der Benotung auch noch ein wenig zurück halte) |
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