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Der Drachenbeinthron
The Dragonbone Chair


Teil 1, Osten Ard
954 Seiten (TB), Fischer Verlag
Genre: Epische Fantasy

Besucherrezi
vorhanden

 

"Das Buch des wahnsinnigen Priesters, so sagen jene,
die es in Händen gehalten haben, ist sehr groß und so schwer wie ein kleines Kind."

Inhalt:
Dies ist die Geschichte von Simon Mondkalb und Ineluki Sturmkönig und von ihrer tödlichen Feindschaft im Lande Osten Ard. Simon wird in die letzten Jahre der Regierung des siebten Königs seit jener großen Schlacht hineingeboren. Er ist der schon zu Lebzeiten sagenumwobene Johan Presbyter, der den Feuerdrachen Shurakai erschlug. Aus dessen Knochen ließ sich der König einen Thron aus Drachenbein bauen. Als Johan mit über hundert Jahren stirbt, hinterlässt er zwei Söhne; Elias, der ältere, wird neuer Hochkönig von Osten Ard.

Er gerät immer mehr unter den Einfluss seines Ratgebers Pryrates, eines machtgierigen und skrupellosen Zauberpriesters. Aus Misstrauen gegenüber seinem Bruder Josua schließt Elias zur Sicherung seiner Herrschaft einen Bund mit den Nornen. Von diesen bleichen, schwarz verhüllten Wesen erhält der junge König das Schwert "Leid", eines der drei magischen Schwerter von Osten Ard.

Drei-Minuten-Rezi von Galadriel, 13. Oktober 2004
Rezensiert wurde die Taschenbuch-Ausgabe.
 
Aufmachung: Durchschnittliche Bindung, normaler Buchrücken. Man sieht dem Buch hinterher an, dass es gelesen wurde.
Normales Papier. Durchschnittliche Papierstärke.
Das Cover ist ein Blickfang.
Normales Schriftbild. Weder zu kleine, noch zu große Schriftgröße.
Passt Cover zum Inhalt: ja
Erzählperspektive: Personaler Erzähler (erzählt aus Perspektive der handelnden Person, kann z.B. absatz- oder Kapitelweise wechseln)
Einstieg in die Geschichte: Geheimnisvoll. Reizt zum Weiterlesen.
Plot: Wow-Effekt. Viele unerwartete Wendungen.
Figuren: Vielschichtig und interessant.
Sympathisch und mitreißend.
Weder durch und durch gut bzw. böse.
Nachvollziehbar in ihren Motiven.
Setting: Verrückt, aber glaubwürdig. Auch wenn nicht alles realistisch wirkt, nimmt man die Utopie doch ab.
...ist eben eine Fantasy-Welt
Lesefluss: Abwechslungsreich. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
Achterbahn. Stetiger Wechsel zwischen spannenden und ruhigen Phasen.
Sprache: Entrückend. Der Autor vermag einen mit der Kraft seiner Worte an den Ort des Geschehens zu versetzen.
Zusatzmaterial: Kartenmaterial (Landkarte, Stadtplan etc.)
Personenregister
"Wörterbuch" der vorkommenden Sprachen
Stärken: Erzählperspektive
Plot (Geschichte)
Charakterzeichnung
Setting (Umwelt, in der die Handlung spielt)
Lesefluss
Sprache
Zusatzmaterial
Schwächen: Lesefluss
Abschließende Bemerkungen: Mein absolutes Lieblingsbuch, natürlich inklusive der drei Folgebände!
 
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