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Margaret Weis
+ Tracy Hickman
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"A lone figure trod softly toward the distant
light." |
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Inhalt:
Wenige Jahre nach den Kriegen der Lanze sieht es die Klerikerin Crysania als ihre große Aufgabe, den Magier Raistlin, der in seinem Turm in Palanthas düstere Pläne schmiedet, zurück zum Guten zu führen. Zu gerne stimmt er zu, sich mit ihr abzugeben, um sie in Wahrheit für seine eigenen Vorhaben zu benutzen. Die beiden unternehmen eine Zeitreise nach Istar, wo Raistlin sich die nötige Macht verschaffen will, um seinen Plan auszuführen. Caramon, Raistlins Zwillingsbruder, der dem Alkohol verfallen und heruntergekommen ist, sieht es als seine Pflicht, seinem Bruder beizustehen und seine Seele zu retten, und folgt ihm durch die Zeit. Mit dem Kender Tolpan im Gepäck findet er sich in einer dekandenten Stadt wieder, die kurz vor dem Untergang steht... |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Die Legenden der Drachenlanze erzählen die Geschichte der Zwillingsbrüder
Caramon und Raistlin. Caramon (der Kämpfer) soll seinen Bruder (den bösen
Magier) zurück auf den Pfad der Tugend führen. Doch zunächst muss Caramon diesen
erst einmal selber finden, denn seit den glorreichen Tagen der Chroniken ist er
arg verwahrlost. Dem Alkohol verfallen und in äußerst schlechter Form reist er
in Begleitung des Kenders Tasslehoff Burrfoot (in der deutschen Ausgabe mit dem
furchtbaren Namen Tolpan Barfuß geschlagen) in die Vergangenheit. Begleitet von
der Klerikerin Crysania, die Raistlin verfallen ist und von diesem in seine
dunklen Pläne verstrickt wurde, gelangen sie nach Istar kurz vor dem Kataklysmus
- der Zerstörung von Ansalon durch die Götter.
Hier nimmt die Geschichte einen unterhaltsamen
Verlauf, der weniger auf Kampf und Reisen ausgelegt ist, als vielmehr um die
Personen kreist und vor allem dem Leser mehr über Raistlin erfahren lässt. Von
Tasslehoff weiß man angesichts seiner mitteilsamen Art ja bereits einiges, mein
persönlicher "Lacher des Buches" war allerdings die Karte, welche er vom Ansalon
der Vergangenheit gezeichnet und mit einigen Kommentaren gespickt hat.
Bespielsweise zu Palanthas "Well guarded - boring!" *g* oder zu Tarsis: "It is
by the sea!" (Um diesen Witz verstehen zu können, sollte man die Chroniken
gelesen haben.). Das Ende des Buches ist furios und lässt so viele
Fragen offen, dass der Griff zu Teil 2 nicht lange auf sich warten lassen
sollte. Alles in allem würde ich dieses Buch besonders jenen ans Herz legen, die
bei Wanderfantasy wie besagten Chroniken der Drachenlanze die Nase rümpfen... |
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Zur englischen Ausgabe:
Sprachlich leichtes bis mittelschweres Niveau. Ideal, um sich an
englischsprachiger Lektüre zu versuchen.
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