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"Ein
Fremder steht vor der Tür. Das bin ich. Genau genommen bin ich
nicht nur den Manschen hinter der Tür fremd, sonder vor allem
mir selber. Ich habe mich nämlich mit einem Strauß Blumen als
Schwiegersohn verkleidet..." |
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Inhalt:
Als ich meine Frau heiratete, konnte ihre
süditalienische Familie leider nicht dabei sein. Zu weit, zu
teuer, zu kalt. Schade, dachte ich und öffnete ihr Geschenk. Zum
Vorschein kam ein monströser Schwan aus Porzellan mit einem
großen Loch im Rücken, in das man Bonbons füllt. Menschen, die
einem so etwas schenken, muss man einfach kennen lernen... |
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Besucherrezension von
Lyra, 16. April 2005 |
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Nach der Hochzeit verändern
sich die Dinge, besonders wenn man als Deutscher in eine
italienische Sippe einheiratet, weil man sich in eine
Halbitalienerin verliebt hat. Am Tag, an dem der Ich-Erzähler um
die Hand seiner Frau anhält, muss er auch zum ersten Mal in die
Höhle des Löwen - sprich, seinen zukünftigen italienischen
Schwiegervater besuchen. Doch dieser schließt ihn - entgegen
aller vorherigen Befürchtungen des Protagonisten, hier nach
Mafiamanier seinen Finger zu verlieren, direkt in sein Herz.
Nach und nach lernt der Ich-Erzähler die gesamte italienische
Familie, besser gesagt: Großfamilie, samt ihrer Macken und
Marotten kennen und lieben. Sein Schwiegervater weiht ihn in die
italienische Sicht der Dinge und in seine eigene
Lebensgeschichte ein. Diese ist die eines Gastarbeiters, der in
den 60ern nach Deutschland kam, um hier sein Glück zu suchen.
Das Buch gefiel mir schon
äußerlich aufgrund des schönen bunten Covers. Ein echter
Augenschmaus für alle, bei denen auch das Auge mitisst. Die
Figuren sind durch und durch liebenswert. "Maria, ihm schmeckt's
nicht" ist ein recht unterhaltsames und lustiges Buch. Besonders
der erste Teil hat mich oft laut auflachen lassen. In der Mitte
des Buches ist es immer noch nett zu lesen, allerdings lässt
hier die Situationskomik doch stark nach. Wer ein Buch für
Zwischendurch sucht und auch noch im Film "My big fat greek
wedding" Tränen gelacht hat, der ist bei dieser italienischen
Version genau richtig. Nach der Lektüre sieht man den
Pizzabäcker um die Ecke auf jeden Fall mit anderen Augen.
Ein Buch wie ein guter
Cappuccino: locker, leicht und lecker.
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