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Nicolas Vanier


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Das Schneekind
Lenfant des neiges



347 Seiten (TB), Piper Verlag
Genre:
Erlebnisbericht

Bewertung (1-10):

"Wir sind noch keine halbe Stunde unterwegs, und schon weinte Montaine."

Inhalt:
Die Geschichte von der Erfüllung eines Lebenstraums: Der weltberühmte Abenteurer Nicolas Vanier zieht mit seiner Frau Diane und der kleinen Tochter Montaine für ein Jahr in die Wildnis von Kanada und Alaska. Sie bauen sich ein Blockhaus und ernähren sich wie die Menschen früherer Zeiten: vom Jagen, Fischen und Sammeln. Es ist ein Leben im Einklang mit der gewaltigen Natur des hohen Nordens, voller Einfachheit, Klarheit und Poesie.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Ein wunderbarer Reisebericht des Franzosen Nicolas Vanier, der mit seinen Schlittenhunden durch Kanada bis nach Alaska hinauf fährt. Ungewöhnlich wird die Erzählung vor allem dadurch, dass Vanier nicht alleine reist, sondern seine Frau Diane und seine zwei Jahre alte Tochter Montaine und - nicht zu vergessen - Hund Otchum dabei hat. Vor allem die Verantwortung für das kleine Mädchen lastet schwer auf dem abenteuerlustigen Franzosen, doch mit Erfindungsgabe und großem Einfühlungsvermögen nehmen die Eltern auf ihre kleine Tochter Rücksicht.

Zunächst reist die kleine Familie zu Pferd, macht Bekanntschaft mit reißenden Flüssen, die nur schwer zu überwinden sind und baut sich schließlich für 5 Monate eine Blockhütte. Dort warten sie in einer Gegend, in der die nächsten Menschen 30 Tagesritte entfernt sind, auf den Einbruch des Winters. Ein Freund der Familie fliegt die Schlittenhunde vorbei und das Winterabenteuer beginnt. Wir kennen den Winter meist nur aus dem Skiurlaub und da auch nur mit warmen Füßen, einer Thermoskanne voll Glühwein und frieren schon bei 5 Grad Minus. Die drei Franzosen jedoch haben einen besonders seltsamen Winter erwischt und trotzen wochenlang Schneestürmen, durchschnittlich -40 Grad und sind dabei wochenlang mit Schlittengespann und Zelt unterwegs.

Ein spannender, durch die klugen Beobachtungen Vaniers auch manchmal nachdenklich stimmender Reisebericht. Vor allem Montaines unschuldige Begegnung mit der Wildnis und viele eindrucksvolle Fotographien machen die Lektüre besonders reizvoll.

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