Ich habe so viel Gutes über das Buch gehört,
dass ich mein Glück nicht fassen konnte als ich es in der Bibliothek im
Regal stehen sah! Aber leider kann ich mich der guten Meinung nicht
anschließen. Das Buch ist teilweise
im Erzählstil, teilweise in Ich-Form geschrieben. Nach dem Epilog, der den
Fund der Leiche um den es eigentlich in dem Buch geht, fängt die
Geschichte damit an, wie sich die Studenten kennen lernen und anfangen
zusammen zu lernen. Gemeinsame Drogen-Exkursionen und Ferien werden
beschrieben und machen das Buch langatmig und eintönig!
Der eigentliche Mord
passiert so nebenbei und wird im Gegensatz zu manch anderen Passagen eher
kurz abgehandelt. Die Auflösung jedoch ist wieder sehr interessant
geschrieben, denn die Autorin geht sehr auf die Täter ein, wie sie sich
fühlen, ihre Angst erleben, sich gegenseitig benutzen und auch ihre blank
liegenden Nerven ausleben.