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Beverly Swerling


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Der Traum des Baders
City of Dreams: A Novel of early Manhatten



619 Seiten (TB), Heyne Verlag
Genre: Historischer Roman

Bewertung (1-10):

"Elf Wochen auf einem Schiff von siebenunddreißig Fuß Länge und sieben Fuß Breite, darauf eine neunköpfige Besatzung sowie zwanzig Passagiere."

Inhalt:
Weg von den holländischen und englischen Zünften die dem Bader Luca Turner das operieren verbieten, siedeln er und seine Schwester Sally 1661 in die Neue Welt - New York. Doch auch hier stößt er auf Widerstand. Vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt New York entsteht ein faszinierendes Bild der Geschichte der modernen Medizin.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Der Traum des Baders wird nicht nur von einer Person, sondern gleich von etlichen Nachkommen geträumt, denn der Roman von Beverly Swerling umfasst einen längeren Zeitraum und beschreibt nicht nur die Geschichte einer aufsteigenden Ärztedynastie, sondern auch die Entwicklung der Stadt New York.

Der Einstieg ist leicht - ohne große Vorreden steigt man ein in die Geschichte des Geschwisterpaares Lucas und Sally, die beide auf ihre Weise den Weg des Heilens beschreiten. Was mich ein wenig gestört hat, ist der Bruch zwischen den Generationen; fast 50 Jahre fehlen beispielsweise zwischen der Geschichte um das Geschwisterpaar und ihre Nachkommen. Deren weiteres Schicksal wird zwar im Nachhinein noch beleuchtet, doch an die abrupten Übergänge musste ich mich zunächst einmal gewöhnen.

Dennoch ist es recht spannend, dem zukünftigen Moloch New York bei seiner Entwicklung zuschauen zu können und die Schicksale der Nachkommen von Lucas und Sally sind ansatzweise interessant, wenn sie auch für mich nicht ausreichend ausgearbeitet werden konnten. Leider kam das Ende nach ca. 620 Seiten sehr plötzlich und der Epilog wirkte auf mich wie liebloses Stückwerk, das trotzdem eher mehr Fragen aufwirft, als es  beantworten kann. Liebhaber historischer Romane wissen, dass es Autoren gibt, die es besser können als Frau Swerling in diesem Buch...

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