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Martin Scott


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Der Drachentöter
Thraxas


Teil 1, Die Geheimnisse von Turai
250 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Funny Fantasy

Bewertung (1-10):

 

Inhalt:
Thraxas, der gewitzte Abenteurer, wird in ein Intrigenspiel hineingezogen. Bei der haarsträubenden Suche nach den peinlichen Liebesbriefen der Prinzessin hilft ihm seine Freundin Makri...

Buchstaben-Salat-Rezension:
Tut mir leid, aber im Funny-Fantasy-Bereich ist mir mein Pratchett einfach lieber. Martin Scott hat zwar einen ganz guten Ansatz mit Thraxas, dem dicken, nicht besonders magiebegabten Ex-Zauberer, der sich nun als Privatdetektiv verdingt, doch mit seinem Humor liegt er nicht unbedingt auf meiner Wellenlänge.

Was vielleicht daran liegen könnte, dass ich meistens nicht in der Lage war, solchen zu entdecken. Genervt von blöden Namen (lag vielleicht an der Übersetzung) wie König Reeth-Lackal, Prinz Frisen-Lackal, Prinz Dös-Lackal, die sich eher nach dem Kölner Dreigestirn anhören, als nach einer Herrscherfamilie, ist mir vielleicht der ein oder andere (Wort-)Witz entgangen? Auch die buchstäbliche Vergewaltigung der Namen solcher Fabelwesen wie Orks in "Orgks" oder Zentauren in "Kentauren", tat weh. Und ich konnte bei solchen Veränderungen auch nicht erkennen, ob sich diese Rassen in grundsätzlichen Eigenschaften von ihren mythischen Vorbildern unterschieden.

Einen Lacher hat das Buch aber sogar aus mir heraus gekitzelt - Cimdy und Bertix, die Straßenmusikanten, da musste selbst ich kichern. Alles in allem aber kein Buch, an das ich mich lange erinnern werde. Die Handlung ist zwar leicht lesbar, doch störten mich die "plötzlichen" Geistesblitzes unseres Detektives schon ein wenig - sie kamen ihm praktischerweise immer an der richtigen Stelle und verhinderten große Komplikationen im munter dahin plätschernden Plot.

Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden und so werde ich mich, wenn ich im Fantasy-Sektor herzhaft lachen möchte, wieder Terry Pratchett zuwenden. Thraxas ist mir dafür einfach nicht hintersinnig genug...

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