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Frank Schätzing

"«Hallo?» In der Wohnung war es stockdunkel. Das konnte ein gutes oder ein schlechtes Zeichen sein."

Inhalt:
Am 3. Juni 1999 streckt der serbische Diktator Slobodan Milosevic die Waffen vor den Verbänden der Nato. Der Krieg der Werte scheint gewonnen, der Frieden gesichert. Oder doch nicht? Ein Kommando unter der Leitung der Superterroristin Jana infiltriert den Flughafen Köln/Bonn - wenige Tage bevor die weltpolitische Elite auf dem Gipfel zusammenkommt. Für wen arbeitet Jana? Was verbirgt sich hinter der unheimlichen Waffe, die YAG genannt wird und einen neuen Krieg heraufbeschwören könnte? Liam O'Connor, Schriftsteller und Physiker, ist zu Besuch in Köln und kommt Jana auf die Spur. Doch wer glaubt schon einem Mann, der zwar für den Nobelpreis nominiert, aber als Playboy und Säufer berüchtigt ist und seine Umwelt mit Vorliebe zum Narren hält? Während die Vorbereitungen für den Empfang der Staatsgäste auf Hochtouren laufen, beginnt ein atemloses Katz- und Mausspiel zwischen O'Connor und Janas Phantomkommando. Die Katastrophe scheint unausweichlich. Bis die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt, an deren Ende niemand mehr weiß, wer noch Freund und wer schon Feind ist.

3-Minuten-Rezension von Hummel, 16. April 2005
Rezensiert wurde die Taschenbuch-Ausgabe.
 
Aufmachung:  
Passt Cover zum Inhalt:  
Erzählperspektive: Personaler Erzähler (erzählt aus Perspektive der handelnden Person, kann z.B. absatz- oder Kapitelweise wechseln)
Einstieg in die Geschichte:  
Plot:  
Figuren: Vielschichtig und interessant.
Setting: Gut recherchiert. Der Autor hat viel Zeit in Hintergrundrecherche investiert.
Lesefluss: Abwechslungsreich. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
Sprache: Präzise und treffend. Man kann sich alle Schauplätze gut vorstellen.
Zusatzmaterial: nicht vorhanden
Stärken: Plot (Geschichte)
Schwächen: keine
Letzte Worte:

Im Gegensatz zum Schwarm ist Schätzings früherer Roman nicht ganz so subtil gestrickt, ist aber durch die Geschichte sehr spannend und unterhaltsam. Lediglich die abschließende Auflösung wirkt etwas paranoid, aber aktuell in den letzten paar Jahren Umso erstaunlicher, da das Buch schon etwas älter ist.

 

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