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"The hottest day of the summer was so far drawing to a close and
a drowsy silence lay over the large, square houses of Privet Drive." |
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Inhalt:
Es sind Sommerferien
und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen Dursleys im Ligusterweg fest.
Doch diesmal treibt ihn größere Unruhe denn je - warum schreiben seine Freunde
Ron und Hermine nur so rätselhafte Briefe? Und vor allem: Warum erfährt er
nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu erstanden sind?
Noch ahnt er nicht, was der geheimnisvolle Orden des Phönix gegen Voldemort
ausrichten kann... Als Harrys fünftes Schuljahr in Hogwarts beginnt, werden
seine Sorgen nur noch größer. Und dann schlägt der Dunkle Lord wieder zu. Harry
muss seine Freunde um sich scharen, sonst gibt es kein Entrinnen. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Auch wenn es in Rezensionen selten um das Aussehen eines Buches geht, muss ich bei dieser hier direkt mal eine Ausnahme machen und das wunderschöne Outfit der englischen Originalausgabe loben. Inhaltlich nimmt die Geschichte zunächst ihren gewohnten Gang und man findet sich zusammen mit Harry Potter im Privet Drive wieder, konfrontiert mit der unverändert unangenehmen Verwandtschaft des mittlerweile 15-jährigen jungen Zauberers.
Was ich in anderen Büchern als Schema-F kritisieren würde, stört mich bei den Potter-Büchern weniger
- der ewig gleiche Ablauf, der bei den Dursleys Anfang und Ende findet, gibt der Geschichte einen festen Rahmen, in dem Rowling auch diesmal wieder viele bunte Ideen untergebracht hat. Gerade Kleinigkeiten, die nebenbei einfließen (wie ge- oder misslungene Verzauberungen im Unterricht), verleihen dem Buch seinen besonderen Charme. Nichts wiederholt sich und ich frage mich immer wieder, woher Rowling diese bizarren Ideen nimmt, wo sie sich zu aberwitzigen Namen und Gestalten inspirieren lässt.
Ohne viel von der Handlung vorweg zunehmen
- der fünfte Band der Harry Potter-Bücher bekräftigt die Tendenz seiner Vorgänger, immer düsterer und bedrohlicher zu werden
- die Situation nach Lord Voldemorts Rückkehr in Band 4 spitzt sich zu...
Ich habe es sehr genossen, wieder in die Welt von Muggeln, Hexen und Zauberern
eintauchen zu können, besonders nett fand ich das Wiedersehen mit einer längst
vergessenen Figur aus einem der vorangegangenen Bücher. Allerdings kann ich mir vorstellen, das Leser, die vor langen Büchern zurückschrecken, beim neusten Buch kritisieren, dass weniger vielleicht mehr gewesen wäre.
Es bleibt abzuwarten, ob all die angefangenen Handlungsstränge, die für mich am Ende des Buches nicht alle befriedigend abgeschlossen wurden, ihren weiteren Verlauf erst in den letzten beiden Büchern nehmen...
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Zur englischen Ausgabe:
Sprachlich komplexer als die
Vorgänger und schon allein aufgrund seiner Länge eher abschreckend für
Einsteiger. Wer keine Probleme mit Band 1 und 2 der Reihe hatte, sollte sich
aber ruhig an diesem Buch versuchen!
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