|
Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche
Interviews
Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt
Leserunden
Umfragen
Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses
Partner


|
|
|
|
|
|
|
|
"Her name was Emily Anne. She was nine years old,
with black ringlets,
long lashes, and caramel-colored skin. Her ears were pierced with tiny golden
loops.
Her forehead was pierced by two slugs from a Cobra 9-mm semiautomatic." |
|
Inhalt:
Ein ermordetes Mädchen, die Überreste zweier Motorradfahrer nach einem Bombenanschlag und der ausgegrabene Schädel einer jungen Frau - damit hat die forensische Anthropologin Tempe Brennan im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Doch als sie einen brisanten Zusammenhang zwischen den Toten und zwei verfeindeten Motorrad-Banden erahnt, gerät nicht nur Tempe in Lebensgefahr. Leider entwickelt auch ihr Neffe Kit verhängnisvolles Faible
für Motorräder... |
|
Buchstaben-Salat-Rezension:
Auch wenn mich das Thema - der blutige Krieg zwischen zwei Motorrad-Gangs - vom
Klappentext her zunächst nicht sonderlich angesprochen hat, hat sich meine
Meinung nach spätestens 100 Seiten geändert. Berichtet wird nämlich nicht nur
über die blutige Fehde, sondern auch über deren Auswirkungen auf Unbeteiligte.
So wird ein kleines Mädchen bei einem Bombenanschlag auf zwei Bandenmitglieder
getötet und Brennan fühlt sich veranlasst, mehr zu tun, als sich um die
sterblichen Überreste zu kümmern. Sie schließt sich einer Ermittlergruppe an,
die sich speziell mit den Bandenkriegen rund um Montréal beschäftigt und
versucht ihren Teil dazu beizutragen, den Gangs das Handwerk zu legen. Dabei
kreuzen weitere Leichen ihren Weg...
Hinzu kommen diverse Verwicklungen mit Detektive
Andrew Ryan, die mir allerdings kein großes Kopfzerbrechen bescherten - ich fand
schon zu Beginn relativ eindeutig, was da passiert war. Und auch im dritten Fall
bekommt Brennan "Besuch" von einem Familienmitglied. Nach Schwester Harry in
"Knochenarbeit", lernen wir nun ihren Sprössling Kit kennen, der - oh Zufall -
plötzlich eine Vorliebe für Harleys entwickelt und auf einmal mitten drin ist im
Motorrad-Geschehen.
Insgesamt hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen, wie "Knochenarbeit", da
Reichs meiner Meinung nach gegen Ende der Geschichte (und auch an einer anderen
Stelle des Buches) ein wenig zu tief in die Actionkiste gegriffen hat, daher
auch der Punktabzug im Vergleich zum vorherigen Teil. |
|
Zur englischen Ausgabe:
Für geübte Leser kein Problem (noch weniger, wenn man schon "pathologische"
Erfahrung hat, z.B. durch die Bücher von Patricia Cornwell) - die französischen
Ausdrücke sind in diesem Buch eher selten gesät, da es zu großen Teilen nicht in
Montréal spielt. Dafür besteht allerdings Akronym-Alarm, denn die vielen
Abkürzungen wären sicherlich schon in der deutschen Übersetzung nur schwer
auseinander zu halten.
|
|
|
|