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"'I'm dead. They killed me as well.'" |
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Inhalt:
Im Jahr 1982 ereignete sich in Chupan Ya, einem kleinen Dorf in Guatemala, ein schreckliches Verbrechen. Während des Bürgerkrieges stürmte ein Militärkommando die Häuser, verschleppte, quälte und tötete Frauen und Kinder. Heute, 20 Jahre nach dem Massaker, machen sich die Mitglieder einer Menschenrechtsorganisation daran, die lang verschwiegene Bluttat aufzuklären. Unterstützt werden sie von Dr. Tempe Brennan aus Montreal, die sich bereit erklärt hat, bei der Identifizierung der Opfer zu helfen.
Die abgebrühte Kriminologin beginnt mit einer Knochenlese, die selbst ihr alles
abverlangt. Als ein Attentat auf ihre Kollegen verübt wird, lässt sich nicht
mehr leugnen, dass die amtierenden Machthaber in ihrer Kaltblütigkeit den
Anhängern früherer Regimes mehr als ebenbürtig sind. Brennan folgt einer Spur,
die sich von der dunklen Vergangenheit des Landes bis zu einer rätselhaften
Mordserie im heutigen Guatemala City führt, wo sie ihres Lebens bald nicht mehr
sicher ist. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Nach den relativ
spannenden Vorgängern (vor allem Band 2-4) fand ich "Knochenlese"
wieder etwas zäher und langweiliger. Tempe Brennan befindet sich auf
einem Auslandsaufenthalt in Guatemala und hilft dort bei der
Identifizierung eines 20 Jahre zurückliegenden Massakers an der
einheimischen Bevölkerung. Gleichzeitig wird sie auch noch in einen
weiteren Fall hineingezogen, bei dem es um verschwundene junge
Frauen aus Guatemala-City geht.
Ich kann nicht genau erklären, woran
es lag, aber ich habe untypisch lange für "Knochenlese" gebraucht
und wurde nicht ganz warm mit der Geschichte. Langsam geht mir auch
die unbewegliche Geschichte zwischen Tempe und Ryan auf die Nerven,
seit mehreren Bänden tut sich da kaum etwas. Bei mir weckt das den
Eindruck, dass das Geplänkel zwischen den beiden Figuren reine
Taktik von Reichs ist, ihre Leser bei der Stange zu halten und eine
zweite Ebene von Geschichte neben den Kriminalfällen zu schaffen.
Sozusagen ein Serieneffekt, der zum Weiterlesen animieren soll. Bei
mir funktioniert das allerdings nicht, denn ich finde, wenn eine
Autorin schon solche eine Beziehung ins Spiel bringt, sollte diese
auch ein Mindestmaß an Entwicklung erfahren, ansonsten macht es
keinen Sinn.
Natürlich war dies nicht der einzige
Grund, warum mir das Buch nicht so zugesagt hat, wie die anderen.
Ich fand den Fall um die verschwundenen Mädchen nicht sonderlich
aufregend und meiner Meinung nach lief die Geschichte zu gradlinig
und wendungsarm ab, um wirklich spannend zu sein. Hoffentlich wird
der nächste Band der Reihe wieder etwas aufregender.
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Zur englischen Ausgabe:
Für geübte Leser kein Problem (noch weniger, wenn man schon "pathologische"
Erfahrung hat, z.B. durch die Bücher von Patricia Cornwell) - die französischen
Ausdrücke sind in diesem Buch eher selten gesät,
allerdings finden sich diesmal einige unübersetzt bleibende
spanische Wendungen.
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