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"If the bodies were there, I couldn't find them." |
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Inhalt:
Grauenvolles erwartet die forensische Anthropologin Tempe Brennan, als sie in den kleinen Ort St. Jovice gerufen wird: ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen, zwei davon Babys, denen das Herz fehlt. Nur zu gern widmet sie sich deshalb ihrem anderen Auftrag - der Exhumierung der Ordensschwester Elisabeth Nicolet zwecks postumer Heiligsprechung. Doch erst liegt die Nonne in einem falschen Grab, und dann entdeckt Tempe gemeinsam mit Detective Ryan eine entsetzliche Parallele zu dem Fall von St. Jovice. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Kathy Reichs hat mit Band zwei der Reihe um die forensische Anthropologin Tempe
Brennan meiner Meinung nach zwei Dinge geschafft: Zum einen hat sie sich im
Vergleich zu "Tote lügen nicht" enorm gesteigert, zum
anderen ließ sie mich endgültig mit Tempe Brennan warm werden. Endlich entdecke
ich Unterschiede zur Überfrau der literarischen Pathologie, Patricia Cornwell's
Kay Scarpetta. Brennan verfügt nämlich - im Gegensatz zu ihrer Kollegin - über
Witz und eine ordentliche Portion Schlagfertigkeit. Und außerdem hat ihr Kollege
von der Polizei - Andrew Ryan - viel mehr Sexappeal als Dauernörgler Pete Marino
*g*.
Zudem ist die
Geschichte viel spannender und vielschichtiger als der Vorgängerband. Nach und
nach verdichten sich scheinbar zusammenhanglose Vorfälle zu einem großen Ganzen,
nebenbei lernt der Leser Tempe's eigentliches Heim in Charlotte kennen, wo sie
an der Universität unterrichtet. Diese Arbeit unterbricht sie regelmäßig in den
Semesterferien, um dann in Montréal ihrer Arbeit am gerichtsmedizinischen
Institut nachzugehen.
"Knochenarbeit" bringt dem Leser aber nicht nur die Figur der strebsamen
Anthropologin näher, sondern auch ihre Familie. Der Leser lernt Birdie, ihren
Kater, Schwester Harry und Neffe Kit, sowie Ex-Mann Pete kennen und Tochter Katy
wird ein weiterer Gastauftritt beschert. Hierdurch wird Tempe mit ihren
Ängsten, Sehnsüchten und Konflikten viel griffiger - ein Punkt, der mich ihr
wesentlich näher brachte, als es das erste Buch schaffen konnte.
Alles in allem beginnt die Reihe für mich ihrem
guten Ruf zu entsprechen und ich bin schon gespannt, ob diese positive
Entwicklung anhält. |
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Zur englischen Ausgabe:
Für geübte Leser kein Problem (noch weniger, wenn man schon "pathologische"
Erfahrung hat, z.B. durch die Bücher von Patricia Cornwell) - die französischen
Ausdrücke sind in diesem Buch eher selten gesät, da es zu großen Teilen nicht in
Montréal spielt. Dafür besteht allerdings Akronym-Alarm, denn die vielen
Abkürzungen wären sicherlich schon in der deutschen Übersetzung nur schwer
auseinander zu halten.
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