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"Charles Monet was a loner." |
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Inhalt:
Der amerikanische Wissenschaftsjournalist Richard Preston berichtet über ein grauenhaftes Virus: das infektiöse Ebola-Virus, das alles in den Schatten stellt, was die Menschheit je an Krankheitserregern kennen lernen musste. Was das Aids-Virus bei einem Infizierten in Jahren anrichtet, verübt dieses Virus in Tagen. Forschungen ergaben,
dass sich der Erreger offenbar über die Luft verbreitet.
Preston sieht das Auftreten dieser und ähnlicher Viruskrankheiten als "Rache der Natur" für das Vernichtungswerk des Menschen. Die meisten Mikroorganismen leben in den Urwäldern der Tropen. Durch die systematische Abholzung der Regenwälder in den letzten Jahrzehnten kamen immer mehr Menschen mit Tieren in Berührung, die als Wirtsorganismen unterschiedlichste Virenarten übertragen können. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
"Hot Zone" war mein erstes Buch von Richard Preston und nach 422 Seiten mit
authentischen Berichten über (meist) tödliche Viren wie Ebola, Marburg und Co.
schreibe ich diese Rezension mit gemischten Gefühlen.
Preston hat sein Buch nach wahren Begebenheiten geschrieben. Er gibt einen
äußerst detaillierten Einblick in die nur elektronenmikroskopisch sichtbare Welt
der Viren und versucht, allzu medizinische Sprache und Fachchinesisch zu
vermeiden (ich habe das Buch auf englisch gelesen und konnte ihm gut folgen).
Trotzdem ist praktisch die erste Hälfte des Buches eine Einleitung zu den
Kernbegebenheiten (nämlich ein Ebola-Vorfall in Washington Ende der 80er Jahre).
Mehrmals beschreibt Preston das Privatleben einer bestimmten Person und ich als
Leser erwarte dann auch, dass dieses auch eine gewisse Relevanz gegenüber dem
Handlungsverlauf hat oder im weiteren Verlauf des Buches noch haben wird. Das
trat allerdings nicht ein und nachdem ich einige solcher Beschreibungen über
mich ergehen ließ, kam bei mir doch der Eindruck auf, der Autor will mit diesen
Passagen Seiten schinden, bzw. eine Geschichte um eine zu kurze Geschichte herum
konstruieren.
Das Buch
ist insgesamt gut geschrieben und wartet mit einigen originellen Ideen auf (z.B.
die einleitenden Seiten, die den Eintritt in die Hochsicherheitszone eines
biologischen Labors simulieren). Doch die privaten Details zu vieler Personen
stellten sich einfach im Verlaufe der Geschichte als unwichtig heraus und
weckten (zumindest bei mir) falsche Erwartungen! Deshalb hätte Herr Preston
ruhig ein paar Seiten weniger schreiben können - aber vielleicht wollte er auch
auf diese Weise von zu vielen reinen Fakten und wissenschaftlichen Textstellen
ablenken?
Wer also einen actiongeladenen medizinischen Thriller erwartet, ist mit Hot Zone
falsch beraten. Am Thema Viruskra
nkheiten Interessierte, die auf viele
Hintergrundinformationen und einen chronologischen Ablauf der Ereignisse Wert
legen, gehören schon eher in die Zielgruppe dieses Buches. |
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Zur englischen Ausgabe:
Mittelschweres sprachliches Niveau, viele Fachbegriffe würde man auf Deutsch
allerdings auch nicht unbedingt verstehen...
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