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Kleine freie Männer
The Wee Free Men
(3)



320 Seiten (HC), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Funny Fantasy

Bewertung (1-10):

"Some things start before other things."

Inhalt:
Die angehende Hexe Tiffany Aching muss die Monster von Feenland davon abhalten, ihre Heimat, Chalk Country, zu besetzen – mit nichts als einer Bratpfanne und ihrem Verstand bewaffnet. Dabei hilft ihr eine Horde von kleinen, blauen Männern - die Nac Mac Feegle...

Buchstaben-Salat-Rezension:
"Kleine freie Männer" führt den Leser auf die gute alte Scheibenwelt, allerdings in einen bisher unbekannten Teil. Von den bekannten Figuren ist lediglich Nanny Ogg und Oma Wetterwachs ein kurzer Gastauftritt vergönnt. Im Mittelpunkt der Handlung steht die neunjährige Bauerstochter (und angehende Hexe) Tiffany, die sich mit nichts als einer Bratpfanne und einem Buch über Schafe bewaffnet aufmacht, ihren von der Feenkönigin entführten kleinen Bruder zu befreien. Dabei helfen ihr die
Nac Mac Feegle - ein Haufen kleiner blauer Männer, deren Lieblingsbeschäftigung Saufen, Raufen und Stehlen ist - und die für ihre raue Freizeitgestaltung einst aus dem Feenland verbannt wurden.

Was zunächst nicht besonders aufregend klingt, entpuppt sich als nettes Märchen mit einer pfiffigen Hauptperson, die mit Hirn und Witz fast jede Situation zu meistern versteht. Und wenn sie einmal nicht weiter weiß, sind da ja noch die Nac Mac Feegle. Der liebenswert chaotischer Haufen glaubt doch tatsächlich, dass die Scheibenwelt der Himmel für gefallene Krieger ist - was sich äußerst positiv auf ihre Furchtlosigkeit auswirkt. Insgesamt ist "Kleine freie Männer" ein amüsantes Buch, das mit dem Pratchett-typischen Witz und Sinn für Ironie ausgestattet ist.

Zur englischen Ausgabe:
Die kleinen blauen Männer sprechen Schottisch - oder zumindest einen stark gefärbten Dialekt, der nicht immer sofort zu verstehen ist. Mit der Zeit fällt das Verstehen leichter, doch für Einsteiger ist das Buch vielleicht doch ein wenig zu schwer.

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