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"Es ist höllisch heiß in Martirio, doch die
Zeitungen auf der Veranda sind voller frostiger Neuigkeiten. Ihr
kommt nie drauf, wer am Dienstag die ganze Nacht auf der Straße
rumgestanden hat. Kleiner Tip? Denkt mal an die rotzige olle
Mrs. Lechuga. Ihre Haut war gekräuselt wie ein Leichentuch im
Wind." |
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Inhalt:
Vernon Little sitzt im städtischen Gefängnis von Martirio, der
"Barbecuesaucen-Hauptstadt von Texas". Er hat ein ernsthaftes
Problem: Sein Kumpel Jesus hat soeben 16 Klassenkameraden ins
Jenseits befördert und sich anschließend selbst erschossen. Auf
Vernon konzentrieren sich nun die gesamten Rachegelüste der
Stadt und die Sensationsgier der Medien. |
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Besucherrezension von Hummel, 30. August 2005 |
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Vernon hat Verdauungsschwierigkeiten, und das ist
noch das geringste. Als einziger Freund des "Freaks", der gerade
16 Mitschülern und sich selbst das Leben genommen hat, gerät er
in die Mühlen des Lynchmobs, der Medien und der Justiz.
In frischer und respektloser Weise wird die amerikanische
Gesellschaft seziert und in ihren Innereien gewühlt.
Unterhaltend und einfühlsam geschrieben, nach der reichhaltigen
Bosheit überrascht das Ende, trotzdem ein gutes Buch, das einen
etwas an Salingers "Fänger im Roggen" denken lässt.
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