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"There was an improbable murder story told about the Wolf that had made
its way into police lore, and then spread quickly from
Washington to New York to London and to Moscow." |
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Inhalt:
Es geschieht vor aller Augen, in Supermärkten, auf Parkplätzen,
in ihren Häusern: Scheinbar wahllos werden unbescholtene Männer
und Frauen entführt. Die Opfer bleiben spurlos verschwunden. Der
Kriminalpsychologe Alex Cross, der gerade erst seinen neuen Job
beim FBI angetreten hat, befürchtet, dass er es mit einem
außergewöhnlichen Fall von kaltblütigem Menschenhandel zu tun
hat, bei dem die Opfer als "Sklaven" bestellt und gekauft
werden. Alle Spuren führen zu einem Mann, dessen Kaltblütigkeit
selbst hart gesottene Verbrecher fürchten. Man nennt ihn nur
"den Wolf"...
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Er kann's doch noch - nachdem mich die letzten beiden
Teile der Alex-Cross-Reihe eher enttäuscht haben, ist "Vor aller
Augen" eine recht positive Überraschung. Pattersons Bücher werden
zwar tendenziell immer dünner und werden dafür in immer kürzeren
Abständen auf den Markt geworfen, doch zum Glück kann man seinem
neusten Streich nicht durchweg dieselben Vorwürfe machen, wie seinen
letzten Büchern. Hier kamen mir die Geschichten nämlich künstlich in
die Länge gezogen vor, vor allem durch viele private Details, die in
wohl dosierten Mengen einen Charakter besser ausleuchten und dem
Leser näher bringen können, im Übermaß aber eher stören. Bei mir
hatte sich zuletzt der Eindruck festgesetzt, dass Patterson die
Ideen für neue Fälle ausgingen und er die Handlungslöcher mit
privaten Episoden zu stopfen versuchte.
Im vorliegenden Buch geschehen zwar
auch private (und zudem recht wichtige) Dinge, doch ist vor allem
der Fall rund um mysteriöse Entführungen attraktiver Frauen und die
damit zusammenhängenden Machenschaften der russischen Mafia in den
USA spannend und unterhaltsam. Cross ist frisch zum FBI gewechselt
und vermittelt einen kurzen Einblick in die Schulungsmethoden von
Quantico. Mit dem Wolf lacht er sich einen neuen Todfeind an - eine
eindrucksvolle Ergänzung seiner mittlerweile nicht minder
eindrucksvollen Sammlung. Dieser Punkt hat mich ein wenig gestört -
immer böser, raffinierter und durchtriebener werden Cross Gegner und
mir stellt sich unweigerlich die Frage, wo das noch hinführen soll?
Fast könnte man sich fragen, ob der gemeine Serienmörder nicht mehr
gut genug für Superhirn Cross ist...
Gegen Ende stören ein wenig die
teilweise unglaubwürdigen Wendungen, die den Eindruck erwecken, nur
vorhanden zu sein, weil sie nun einmal zum Grundrezept bzw.
Standardrepertoire eines ordentlichen Thrillers gehören. Insgesamt
ist der neuste Cross-Fall solide und spannende Unterhaltung, der
zwar der gewisse Pfiff fehlt, der man sich aber als Alex-Cross-Fan
einfach nicht entziehen kann.
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Zur englischen Ausgabe:
Einfache Sprache, viele Dialoge - Anfängerniveau.
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