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"It was a clear, calm, lazy April morning, the day the worst week of my life
began." |
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Inhalt:
Detective Lindsay Boxer joggt gerade durch die Straßen San Franciscos, als eine
Explosion die Gegend erschüttert. Das Haus eines Internet-Millionärs ist in ein
Flammenmeer gehüllt und als Lindsay in das Inferno eindringt, um nach
Überlebenden zu suchen, stößt sie auf drei Leichen. Ein Kind, das im Haus gelebt
haben soll, wird nicht aufgefunden. Und eine mysteriöse Nachricht am Tatort
stellt Lindsay und die Polizei von San Francisco vor ein Rätsel. Kurz darauf wird ein prominenter
Geschäftsmann unter bizarren Umständen tot aufgefunden, am Tator eine weitere
mysteriöse Nachricht des Killers. Lindsay versucht mit der Hilfe ihrer
Freundinnen - Gerichtsmedizinerin Claire Washburn, Staatsanwältin Jill Bernhardt
und Journalistin Cindy Thomas - herauszufinden, wer hinter den Morder, die einer
Ankündigung zufolge alle drei Tage stattfinden sollen, steckt. Viel schlimmer
noch - der Killer hat eine der vier Freundinnen des Clubs der Ermittlerinnen ins
Visier genommen.Welche wird es sein?
Bei den Ermittlungen arbeitet Lindsay
eng mit einem hohen Beamten des FBIs zusammen. Zur gleichen Zeit findet sie
heraus, dass eine ihrer Freundinnen ein gefährliches Geheimnis hütet, ein
Geheimnis, das sie alle zerstören könnte.
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Clever ist Pattersons Taktik ja schon - wie der Klappentext bereits
unheilschwanger verkündigt, wird in "3rd Degree" ein Mitglied des Clubs der
Ermittlerinnen zur Zielscheibe eines Mörders. Und auf der Homepage des Autoren
wird gar per Umfrage ermittelt, über wessen Kopf die Leser das Damokles-Schwert
schweben sehen. Ich dachte ja immer, zu solchen Mitteln greift ein Autor erst
dann, wenn aus seiner Serie die Luft raus ist - ist dies etwas bereits beim
dritten Auftritt von Pattersons Frauenpower-Kommando der Fall? Auch die letzte
bedeutungsvolle Ankündigung des Klappentextes, das furchtbare Geheimnis einer
der Frauen, hat sich mir auch nach genauster Lektüre nicht ganz erschlossen. So
furchtbar fand ich es jedenfalls nicht...
Überhaupt arbeitet Patterson sehr gerne mit
Effekten außerhalb der eigentlichen Story, wie beispielsweise seine extrem kurzen,
oft mit einem Cliffhanger endenden Kapitel beweisen. So wirkt die Geschichte wie
ein schnell geschnittener Film und verleitet dazu, noch ein Kapitel und noch ein
Kapitel und... zu verschlingen. Dabei fällt der abstruse Fall um eine fanatische
Organisation fast ein wenig unter den Tisch und wirkt beim vielen Drumrum fast
nebensächlich. Obwohl kurz und nicht sonderlich originell - und meiner
Meinung bei weitem nicht so gut wie der erste bzw. nicht ganz so gut wie der
zweite Teil der Reihe - vermag der Thriller doch zu unterhalten. Wenn auch nicht
lange, denn die rund 360 Seiten bestehen aufgrund der vielen kurzen Kapitel zu
großen Teilen aus halbleeren Blättern.
Alles in allem ist "3rd Degree" eine kleine
Mogelpackung - aber eine, die Liebhaber spannender Thriller dennoch auf ihre Kosten
kommen lässt. Ob das allerdings noch lange gut und nicht zunehmend zu Lasten der
Qualität geht, ist eine andere Sache... |
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