Buchstaben-Salat-Rezension:
Bis heute wusste ich gar nicht, was mir da entgangen ist, denn Band 1 der
Alex-Cross-Reihe hatte ich nicht gelesen, da ich irgendwann einmal den Film
gesehen habe und darüber überhaupt erst auf Patterson gestoßen bin. Dass ich so
lange mit dem Lesen gewartet habe, war ein Fehler, denn das Buch ist wirklich
klasse und - soweit ich mich erinnern kann - hat nicht wirklich viel mit der
Filmhandlung zu tun.
Alex Cross und seine Familie werden vorgestellt
und ehe man sich versieht, ist man mitten drin in einem großen Entführungsfall.
Gewohnt scharfsinnig und vor allem hartnäckig gehen Cross und sein guter Freund
Sampson an das Verbrechen heran und lassen sich auch von Rückschlägen nicht
entmutigen. Nicht der Zufall hilft ihnen auf die Sprünge, sondern ihre
akribische Kleinstarbeit macht sich irgendwann verdient.
Das Privatleben von Cross kommt auch in diesem
ersten Band nicht zu kurz - eine Masche, die sich in den Folgebänden weiter
fortsetzt. Alles in allem wirklich gute Unterhaltung für jeden, der Thriller mag
und - wie ich - Serienjunkie ist. Diese Reihe birgt jedenfalls einiges an
Suchtgefahr!!