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James Patterson


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Der 1. Mord
1st to Die
(2)


Teil 1, Club der Ermittlerinnen
350 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Psycho-Thriller

Bewertung (1-10):

"Es ist ein ungewöhnlich warmer Augustabend, trotzdem zittere ich am ganzen Leib, während ich auf der großen Steinterrasse vor meiner Wohnung stehe."

Inhalt:
Tatort San Francisco: Ein Doppelmord erschüttert die Stadt, weitere folgen. Die Opfer sterben am schönsten Tag ihres Lebens - während der Hochzeitsnacht. Inspector Lindsay Boxer, der einzige weibliche Detective der Mordkommission, ermittelt im Fall der »Honeymoon-Morde« und befürchtet bald das Schlimmste: Sie sucht einen Serienmörder. Aber wohin führt seine Spur, und wie ist er zu stoppen? Es gibt nur einen Weg, schnell Gewissheit zu erlangen: den »Club der Ermittlerinnen«. Auch wenn die Reporterin Cindy Thomas, die Pathologin Claire Washburn und die Stellvertretende Staatsanwältin Jill Bernhardt dabei gegen alle Gesetze ihrer Zunft verstoßen - sie müssen untereinander mit offenen Karten spielen, sonst werden in San Francisco lange keine Hochzeitsglocken mehr läuten. Bald scheint der Täter identifiziert. Dann aber übersieht Lindsay Boxer dieses eine kleine und doch so wichtige Detail, das sie ihr Leben kosten kann...

Buchstaben-Salat-Rezension:
Patterson kann's auch mit Frauen! Nein, nicht so, wie du es jetzt sicher denkst, sondern neben seinem Helden Alex Cross gelingt es ihm mit dem Women's Murder Club hervorragend, auch eine Frau zur Heldin seiner Thriller zu machen.

Dabei fängt er meiner Meinung nach sehr gut die Problemchen, die frau nun mal in einer Männerdomäne hat, ein und stellt Detective Lindsey Boxer gleich noch 3 Freundinnen zur Seite. Sicher mag man sich fragen, ob die gute Frau ihre Fälle nicht ohne fremde Hilfe lösen kann, aber davon abgesehen liegt im Austausch der Frauen und ihrer unterschiedlichen beruflichen Sichtweise gerade der Reiz dieses Buches. Wie bei den meisten Büchern Pattersons kommt auch das Privatleben der Protagonisten nicht zu kurz, was dazu bei trägt, dass man sie schnell mag (oder auch nicht) und sich gut in die Charaktere einfühlen kann.

Alles in allem eine wunderbare Ersatzdroge, wenn man auf den nächsten Roman aus der Alex-Cross-Reihe wartet oder einfach nur gerne Thriller liest. Die Schilderungen der Morde sind nichts für zart Besaitete - die Serienmorde sind (gerade weil es sich um frisch verheiratete Pärchen handelt) schon relativ grausam, dafür lässt das Buch aber an keiner Stelle an Spannung nach. Kann es auch gar nicht, denn neben dem Honey-Moon-Fall plagen die arme Lindsey noch andere Sorgen...

Zur englischen Ausgabe:
Mittelschweres Niveau, aber vielleicht auch etwas für Einsteiger. Zweifelnde Anfänger können sich an einer Leseprobe auf der Homepage des Autors probieren. Wer möchte, kann ein Wörterbuch hinzu ziehen, viele Begriffe lassen sich aber über den Kontext erschließen.

Besucherrezension von Silke S., 1. Mai 2005

Ein Fall ganz typisch für James Patterson. Aber diese Buch ist anders, es geht einem mehr unter die Haut: James Patterson spricht hier in diesem Band, jedenfalls ging es mir so, sehr die persönlichen Gefühle seiner Leser an! Meist konnte ich die James Patterson Bücher lesen und nachts ruhig schlafen, nicht so bei diesem Band.
Es geht um ermordete frisch vermählte Brautpaare, und wen lässt das schon kalt, wenn man selber verheiratet ist? Außerdem ist eine der beteiligenden Ermittlerinnen todkrank und und kämpft um ihr Leben.

Es wird ziemlich realistisch dargestellt, dass es den Leser nicht kalt lassen kann. Am Ende des Buch kommt es zu einem tragischen Todesfall, was mich echt zu heulen brachte. ABER das Ende ist typisch James Patterson SEHR spannend. Der Mörder scheinbar gefasst, aber dann kommen Zweifel und tatsächlich neue Indizien, die gegen den Verhafteten sprechen. Eine für James Patterson berühmte Verbrecherjagd beginnt und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

Bibliographie

Link zur Leseprobe

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