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Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1827. Die Romantik erobert die Pariser Kunstwelt, die
Revolution von 1830 kündigt sich an. Vor diesem Hintergrund spielt die
schicksalhafte Geschichte zweier Menschen, wie sie konträrer schwerlich
vorstellbar sind: Jeanne Sorel, ein junges Mädchen, unter dessen zerlumptem
Äußeren eine faszinierende Schönheit leuchtet, und Nandou, der Schauspieler,
dessen großes Talent ihn zu einer Weltkarriere prädestinierte - wäre er nicht
ein Zwerg. Vor dem Hintergrund von Bohème und Politik, von Skandalen und
blutigem Aufruhr des 19. Jahrhunderts durchleben die beiden alle Höhen und
Tiefen. Lange bleibt ihnen - "la belle et la bête" - ihre eigentliche Bestimmung
versagt. |
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Besucherrezension von
Anna, 01. Mai 2004 |
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Auf seinen 400 Seiten erzählt der Roman
nicht nur die Lebensgeschichte und Entwicklung von Jeanne Sorel und Nandou,
dem Zwerg, sowie die ihrer Liebe, sondern es wird auch das Künstlermilieu
des politisch hin- und hertaumelnden und sich selbst suchenden Paris
beschrieben. Nachdem man das Buch gelesen hat, kann man gar nicht
verstehen, dass diese politisch und kunsthistorisch turbulente Zeit in der
Literatur derart vernachlässigt wird.
Der Roman fesselt durch Personen, die
durchweg glaubhaft sind. Durch die gelungenen Perspektivenwechsel kann der
Leser selbst mit denen mitfühlen und mitleiden, die den anderen Menschen
schaden. Zur Lebendigkeit tragen auch die Details bei, die zeigen, dass
K.N.Smith gründlich recherchiert hat. Die Hauptpersonen sind zwar fiktiv,
doch sie begegnen historischen Personen wie Victor Hugo. Dieses Buch ist
besonders empfehlenswert für Leser/innen, die sich für Geschichte,
Kunstgeschichte und psychologisch feinfühlige Geschichten interessieren.
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Weitere Informationen
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