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"Veldt to scrub to fields to farms to these first tumbling houses
that rise
from the earth." |
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Inhalt:
In New Crobuzon, der riesigen Metropole, taucht ein Fremder auf, der auf der Suche nach einem Wissenschaftler ist, der das Unmögliche mögliche machen kann. Er gerät an Isaac dan der Grimnebulin, einen Freigeist, der wegen seiner Methoden und Anschauungen von der Universität geflogen ist. Dieser lässt sich, um seinem Auftraggeber zu helfen, aus allen möglichen zwielichtigen Quellen geflügelte Lebewesen beschaffen, um den Flug zu erforschen, und dabei macht er einen entscheidenden Fehler, der dazu führt,
dass ein unausprechliches Monster auf die Bewohner der Stadt losgelassen wird, das alle Rassenkonflikte und die brutal durchgesetzten Gesetze der Regierung nebensächlich erscheinen lässt... |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
New Crobuzon, die Stadt, die Pratchett's Ankh-Morpork bei weitem an
Absurditäten übertrifft. Ein Schmelztiegel der aberwitzigsten Wesen, ob nun
lebendig oder künstlich - oder auch beides. Ameisenartige Kephri, stachelige
Cactacae und adlerartige Garuda teilen sich den gigantischen, düsteren Moloch
mit Menschen, Wasserformern und Remades. Hier leben der unkonventionelle
Wissenschaftler Isaac, die insektoide Künstlerin Lin, die Untergrundreporterin
Derkhan und Millionen anderer Wesen unter der Knute eines Bürgermeisters, der
seine Macht mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln ausübt.
Am Anfang des Buches war ich mir nicht sicher,
worauf die Geschichte überhaupt hinaus will und ließ mich einfach treiben. Was
bei der phantasievollen Sprache und den wirklich abstrusen Ideen des Autors
recht leicht fällt. Hat man sich erst einmal an all die seltsamen Wesen in New
Crobuzon gewöhnt, beginnt die Handlung Form anzunehmen und ab der Hälfte des
Buches (engl. Originalausgabe) steigert sich das Tempo drastisch. Die Jagd auf
die bedrohlichen Falter ist eröffnet...
Aus einem interessanten, phantasievoll und
sprachlich üppig geschriebenen Roman wird schnell ein gruseliger,
atemberaubender Thriller, der selten an Spannung verliert und mit immer neuen
Überraschungen aufwartet. Jede noch so absurde Idee weiß der Autor
geschickt zu verpacken und dem Leser durch Isaac's ungepflegte, aber
einleuchtende Ausdrucksweise zu vermitteln. Ein Gerät, das Hirnwellen in den
Äther schickt? Kein Problem, Isaac vermag es zu erklären - oder dem staunenden
Leser zumindest den Eindruck zu verschaffen, er hätte es verstanden.
Da ich die englische Originalausgabe gelesen
habe, weiß ich nicht, wie gut die Übersetzung dem sprachgewaltigen und
phantasievollen Text gerecht werden konnte. Für mich hat Miévilles
ungewöhnlicher und sicherlich nicht leicht zu lesender Stil seinen ganz eigenen
Reiz - abgesehen von der originellen Geschichte. |
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Zur englischen Ausgabe:
Hier reicht das Schulvokabular bei weitem nicht aus, um dieses
sprachgewaltige Werk zu verstehen! Die beste Strategie für geübte Leser ist
sicherlich, einfach nur lesen und das Lexikon gar nicht erst bemühen - es wäre
sonst im Dauereinsatz. Vieles erklärt sich aber auch aus der Geschichte heraus.
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