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"Nebelschwaden trieben durch den Wald in den Wolken,
weich, grau, mit einem fahlen Schimmer." |
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Inhalt:
In ferner Zukunft auf einem weit entfernten, erdähnlichen
Planeten: Die Regierung von Barrayar will mit allen Mitteln die
Entwicklung eines noch geheimen interstellaren Antriebssystems
voranbringen. Deshalb kommt es - wegen angeblicher
Luftraum-Verletzung - zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit
der Raumkolonie Beta. Cordelia Naismith, Kommandantin eines
Raumschiffs des Betanischen Astronomischen Erkundungsdienstes,
wird während einer wissenschaftlichen Expedition auf Barrayar
unter Arrest gestellt, kann jedoch fliehen.
Da sie aber in ihrer Heimatkolonie als Kollaborateurin
verdächtigt wird, kehrt sie heimlich nach Barrayar zurück -
nicht zuletzt deshalb, weil sie sich ausgerechnet in den Mann
verliebt hat, der sie gefangen nehmen ließ: Aral Vorkosigan. Er
ist ein barrayaranischer Adliger, der nach dem Willen des
inzwischen verstorbenen Kaisers von Barrayar die
Regierungsgeschäfte fuhren soll, bis der junge Thronfolger
Gregor das gesetzlich bestimmte Alter erreicht hat. Nach der
Hochzeit mit der Betanerin Cordelia muss Lord Vorkosigan jedoch
feststellen, dass es in den eigenen Reihen Neider gibt, die ihm
seinen Regierungsanspruch streitig machen und dabei auch vor
Giftanschlägen nicht zurückschrecken... |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Bei der von mir gelesenen Ausgabe handelt es sich um einen
Sammelband mit den Geschichten "Cordelias Ehre" und Barrayar".
McMaster Bujold erzählt darin, wie die betanische Kommandantin
Cordelia Naismith und der barrayanische Adelige Aral Vorkosigan
aufeinander treffen. Schon bei diesem ersten Treffen werden die
Unterschiede ihrer beiden Völker deutlich: Cordelia stammt aus einer
Kolonie, die vor allem in medizinischen Belangen den Barrayanern
überlegen ist und deren ethische und moralische Werte sich in
wesentlichen Punkten von denen ihres charismatischen Gegenübers
Vorkosigan unterscheiden.
Doch zwischen den beiden
gegensätzlichen Menschen keimt eine vorsichtige Liebe auf, die
jedoch einige Abenteuer zu überstehen hat, bis sie endgültig
"ausgelebt" werden kann. Hauptstörfaktor ist dabei vor allem ein für
mich anfangs recht undurchschaubares Komplott unter den Barrayanern,
in das die Betanerin hineingezogen wird. Ich hatte vor allem bei der
ersten Geschichte im Sammelband einige Probleme, der Handlung folgen
zu können, was sich in der zweiten Erzählung allerdings merklich
besserte. Der Grund liegt wohl vor allem darin, dass "Barrayar" erst
einige Jahre später nach "Cordelias Ehre" geschrieben wurde.
Insgesamt führt Bujold in eine
interessante Welt ein, wobei sie sich hauptsächlich auf die
Gesellschaft der Barrayaner konzentriert. Tatsächlich spielt die
zweite Geschichte hauptsächlich auf dem Planeten und macht den Leser
über Vorkosigan und Naismith hinaus mit einigen interessanten
Charakteren bekannt. Auch das Thema "lebenswertes Leben" wird
weitergesponnen, ebenso die untergeordnete Stellung der Frau in
einer militärisch geprägten Gesellschaft Barrayars, mit der nicht
nur Cordelia sich auseinander zu setzen hat.
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