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"In that instant of waking, I had no idea where I was.
A crash of something breaking had stirred me and the muttered
curses that followed took my sleep-mazed mind back to the house
of my childhood but as I opened my eyes, nothing seemed familiar." |
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Inhalt:
Nach
einem langen Winter in der Kellarin-Kolonie sucht Livak, eine
Aufgabe für sich. Sie überlegt in den Weinhandel einzusteigen,
doch zunächst gilt es die mit dem Frühling eintreffenden Schiffe
vom Festland abzuwarten. Ein Ereignis, dass nicht eintritt. Denn
auf einer kleinen Inselgruppe zwischen Festland und Kolonie
haben Piraten ihr Lager aufgeschlagen und bedrohen so die
gesamte Existenz der Kolonie. Die Helden der Serie stellen sich
zum Kampf, doch sie müssen feststellen, dass wieder einmal die
Elietimm, die Eis-Insulaner, ihre Finger im Spiel haben. Livak,
Ryshad und ihre Freunde ziehen aus, das Übel diesmal an der
Wurzel zu packen und ganz herauszureißen. |
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Besucherrezension von Illy,
17. Dezember 2004 |
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Dieser Band ist
wieder einmal größtenteils aus der Sicht von Livak verfasst,
aber auch andere lieb gewonnene Figuren tauchen auf und
spielen eine wichtige Rolle. Der Abschlussband der Reihe führt
natürlich zu einer zentralen Konfrontation mit dem
"Endgegner", wie es in Computerspielen gerne heißt. Zentral
auch deshalb, weil sie nicht am Ende des Buches stattfindet,
sondern schon fast in der Mitte, danach bleibt noch genug
Zeit, um weitere Feinde zu besiegen, andere Gefahren zu
bewältigen und zu einer Zukunftsperspektive zu finden. Auf
diese Weise hat McKenna einen Abschlussband geschaffen, der
nicht dem klassischen Finale-Epilog-System entspricht, sondern
die Geschichte eher ruhig ausklingen lässt. Ob so etwas einem
Leser gefällt, ist sicherlich Ansichtssache. Ich fand es zwar
nicht schlecht, aber trotzdem etwas befremdlich. Das Ende ist
jedenfalls offen genug, um J.E. McKenna die Chance zu lassen,
ein neues Abenteuer um die Helden der Reihe zu erfinden.
Sollte das nicht geschehen, so gönnt man den Figuren durchaus
den "Ruhestand", den sie sich redlich verdient haben.
Noch eine kleine Bemerkung zu den
"Zwischentexten": Waren das im ersten Band noch völlig sinnlos
erscheinende Ausschnitte aus Balladen etc., so gewannen sie im
Rahmen der Reihe durchaus etwas an Bedeutung und gaben dem
Leser die Möglichkeit, die Geschehnisse durch eine fremde
Brille zu betrachten und so einen tieferen Eindruck von
Glauben, Stimmungen etc. der Welt von Einarinn zu gewinnen.
Abschlussurteil:
Eine solide, angenehm zu lesende Fantasy-Reihe ohne Tiefen,
aber leider auch mit nur wenig besonders herausragenden Höhen.
Ich bereue nicht die Bücher gelesen zu haben, würde aber einen
Freund oder Bekannten nicht dazu zwingen, sie zu lesen, wenn
er denn nicht will. Der viel versprechende Charakter der
Diebin Livak verwässert im Laufe der Serie, so dass sie zwar
immer noch nett und sympathisch ist, aber nichts Besonderes
mehr. Krieger Ryshad hingegen wird zwar im Laufe der Zeit
immer sympathischer, aber sympathische Kriegerfiguren sind nun
einmal nichts wirklich Besonderes in der Fantasy, so dass er
kein Grund ist ausgerechnet die Einarinn-Reihe zu lesen.
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