Dieser Band der Reihe ist wieder ganz aus der Sicht der Diebin und
professionellen Spielerin Livak geschrieben. Sie macht sich mit ihren beiden
Freunden vom Bergvolk und dem Magier Usara auf, um bei Waldvolk und Bergvolk
nach den Quellen der Magie zu suchen, wie sie von den feindlichen Elietimm
benutzt wird. Als Anhaltspunkt dafür besitzt sie ein Buch mit Sagen und Liedern
in den alten Sprachen dieser Völker. Während der Empfang im Wald, zu dessen Volk
Livak väterlicherseits gehört, freundlich verläuft, braut sich in den Bergen
etwas zusammen. Jeirran, Oberhaupt einer der Bergfamilien fühlt sich von den
Flachländern bestohlen und betrogen und will es ihnen heimzahlen. Dazu ist ihm
jedes Mittel recht. Livak und ihre Freunde platzen mitten in den sich
abzeichnenden Aufruhr.
Wieder sind die Kapitel mehr oder weniger abwechselnd aus Sicht Livaks und in
diesem Buch Jeirrans beschrieben, wobei Livaks Anteile lange Zeit die
interessanteren bleiben und der Rest erst kurz vor dem Höhepunkt wirklich
spannend wird. Das ganze Buch ist allerdings eher ruhig, es werden einige
weitere Hintergründe aufgedeckt, interessant, aber nicht sooo spannend.
Sprachlich betrachtet habe ich
mich langsam an McKennas Wortwahl gewöhnt, so dass mir ihr Englisch
verständlicher vorkam, als in den vorherigen Bänden. Sie neigt leider teilweise
ein wenig dazu Wörter (meiner Meinung nach) schottischer, statt englischer
Herkunft zu nutzen.