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"Some opportunities ought to be labeled «to good to be true»." |
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Inhalt:
Livak, die Heldin des Buches, ist eine selbstbewusste, fröhliche junge Frau mit nicht ganz einwandfreiem Lebenswandel. Ihre Brötchen verdient sie überwiegend, indem sie den Leuten beim Spiel das Geld aus der Tasche zieht, und in finanziellen Nöten schreckt sie auch vor einem kleinen Einbruch nicht zurück. Mit ihrem letzen solchermaßen erworbenen Artefakt gerät sie beim Verkauf aber an die Falschen, nämlich an ein Männertrio, das für den "Erzmagier" (den Oberzauberer dieser Welt) alte Kunstgegenstände sammelt. Um nicht der Stadtwache ausgeliefert zu werden, erklärt sich Livak dazu bereit, für einen gewissen Zeitraum als Diebin auf Provisionsbasis mit diesen Männern zusammenzuarbeiten. So gerät sie in ein Abenteuer, das ihr bislang auch nicht unbedingt langweiliges Leben weit in den Schatten stellt. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
"Diebesgut" ist erfrischend anders, obwohl die Geschichte sicherlich das Rad in
Sachen Fantasy nicht neu erfunden hat. Juliet McKenna erzählt die Geschichte der
jungen Diebin Livak mit Witz und gleichmäßig hohem Spannungslevel.
Dabei handelt es sich bei der Hauptperson nicht um einen ausgereiften Charakter,
der sich auf dem Höhepunkt seines Könnens befindet, sondern mit Livak begleitet
der Leser eine Frau mit Fehlern, die risikobereit ist, aus Fehlern (meist) dazu
lernt und weder ehrenhafter Paladin, noch allmächtiger Magier ist. Sie ist
Spielerin und Diebin, wandelt nicht immer auf den Pfaden der Tugend und
bereitete mir mit ihren spannend beschriebenen Einbrüchen mindestens so viel
Freude beim Lesen, wie der packende Schwertkampf eines muskelbepackten
Einheitshelden.
Begleitet wird sie von Charakteren, denen man hoffentlich auch im zweiten Buch
der (im Original) bisher fünfteiligen Reihe begegnen wird. Shiv, ein
mittelprächtiger Magier, der die kleine Truppe aus manch brenzliger Situation zu
retten vermag, sowie Ryshad und Aiten, zwei Schwertkämpfer im Dienste eines
hohen Adeligen - wobei Ryshad in den Folgebänden eine große Rolle spielen und im
zweiten und vierten Band die Hauptperson sein wird. Außerdem noch der naive,
liebenswerte Gelehrte Gerris und der mürrische Kämpfer Darni.
Was mich ein wenig gestört hat
am Buch, waren die einleitenden Texte vor einigen Kapiteln. Vielleicht
interessiert es den ein oder anderen Leser, ich allerdings fand die Auszüge aus
den Kalendarien in Form von Feiertagsauflistungen der unterschiedlichen Region
oder den Auszug aus dem Theaterstück, das der Vater einer der handelnden
Personen geschrieben hat, eher langweilig und irrelevant. Aber das ist
sicherlich Geschmackssache und tut der Qualität des Buches keinen Abbruch.
Alles in allem ist "Diebesgut" der viel
versprechende Auftakt einer Reihe, wobei sicherlich durch die beiden wechselnd
im Mittelpunkt stehenden Personen Livak und Ryshad Abwechslung garantiert ist. |
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Zur englischen Ausgabe:
Nicht allzu schwer, auch für
Anfänger geeignet. Wer möchte, kann ein Wörterbuch hinzu ziehen,
viele Begriffe lassen sich aber über den Kontext erschließen.
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