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Juliet E. McKenna


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Die Pflicht des Kriegers
The Warrior's Bond


Teil 4, Die Welt von Einarinn
764 Seiten (TB), Lübbe Verlag
Genre: Epische Fantasy

Besucherrezi
vorhanden

 

"There's a certain kind of man whose common sense shrinks
almost exactly as fast as his self-conceit swells."

Inhalt:
Ryshad ist ein Auserwählter, der geschworen hat, das Haus seines Lehnsherren D'Alsennin um jeden Preis vor allem Bösen zu schützen. Als Temar, der einzige Überlebende des Hauses D'Alsennin, auf dem Festland ankommt, wird Ryshad zu seinem persönlichen Berater abgestellt. Gemeinsam besuchen sie die Festtage zur Sommersonnwende, denn dort hofft Temar die Hilfe zu finden, die er braucht, um seine ferne Kolonie wieder aufzubauen. Keine leichte Aufgabe. Denn die Grenzen von Gut und Böse verschwimmen gefährlich, und die Bedrohung durch die Hexerei der Elietimm hält unvermindert an. Ryshads Mut, sein Erfindungsreichtum und seine Loyalität werden erneut auf eine grausame Probe gestellt ... Das vierte in sich abgeschlossene Abenteuer aus der Welt von Einarinn

Besucherrezension von Illy, 2. Dezember 2004

Wieder wird das bewährte Konzept der früheren Bände beibehalten, die Geschichte mehr oder weniger abwechselnd aus 2 Perspektiven zu erzählen. Diesmal sind es meist Ryshad und Temar, wobei 2 oder 3 Kapitel auch aus der Sicht von Casuel geschildert sind. Die Präsenz Casuels ließ mich zu Beginn des Buchs Schlimmstes befürchten, da er mir bereits im 1. Band sehr unangenehm aufgefallen war, ein überheblicherer Charakter ist mir bislang selten begegnet. Gott sei Dank, haben ihn die anderen Figuren aber relativ gut im Griff, so dass ich mir nur selten gewünscht habe ins Buch hineinspringen und ihn erwürgen zu können.

Zeitlich spielt dieser Band praktisch nur an den 5 Tagen der Sommersonnen-wendfeierlichkeiten und dementsprechend eigentlich auch nur an einem Ort, der tormalinschen Hauptstadt Toremal. Die Gefahr für unsere Figuren droht diesmal nicht von den Männern der Eis-Inseln sondern von intriganten Adeligen, was die Gefahren aber nicht weniger tödlich macht. Ein bisschen verwirrend waren die Namen der ganzen Adelshäuser, es war nicht einfach einen Überblick zu behalten, wer mit wem alliiert ist, man kam aber trotzdem noch ganz gut durch. Und um so besser konnte ich mit Temar mitfühlen, der ja ebenfalls neu in dieser Welt bzw. Zeit ist.

Warum mir dieser Band bislang am besten gefiel? Vermutlich, weil diesmal beide Erzählstränge praktisch das Gleiche erzählten und immer wieder direkt aufeinander trafen, so dass mich beide gleichstark interessierten, während ich in den vorigen Bänden immer einen Strang deutlich interessanter fand, als den anderen. Für die ganze Reihe, zumindest in der englischen EOS-Ausgabe möchte ich positiv anmerken, dass mir die Karten, auf denen mit jedem Band ein paar neue, relevante Orte auftauchen, sehr gut gefallen.

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