|
Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche
Interviews
Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt
Leserunden
Umfragen
Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses
Partner


|
|
|
|
|
|
|
|
"Seblik na Lareon could no longer turn back." |
|
Inhalt:
Nach einer langen Ausbildungszeit hat die junge Liath endlich
ihre Prüfung bestanden und ist nun eine vollwertige Magierin.
Sie steht kurz davor, sich - wie unter Magiern üblich - auf ihre
einjährige Reise duch das Land von Eiden Myr zu begeben, um eine
Triade zu finden und sich dazu mit zwei anderen Magiern zu
verbinden. Aber in der Nacht ihrer Prüfung verlässt sie ihr
magisches Licht: Sie ist nicht mehr fähig, Magie zu wirken. Eine
Zukunft ohne Magie kann und will Liath nicht akzeptieren und so
macht sie sich auf eine beschwerliche Reise, um die neun größten
Magier Eiden Myrs - die Ennead - um Hilfe zu bitten. Doch diese
stellen eine Bedingung, bevor sie versuchen, Liath zu helfen:
Sie muss den Dunklen Magier finden und zu ihnen bringen... |
|
Buchstaben-Salat-Rezension:
Illumination hat mich nach der Lektüre etwas gespalten
zurück gelassen: Zum einen enthält das Buch ein interessantes
Magiesystem, mitreißende Charaktere und eine ungewöhnliche Welt in
Form der Insel Eiden Myr, deren Umriss wie ein Mann geformt ist und
auf der Orte und Regionen nach Körperteilen wie Zehen, Faust oder
Knie benannt sind. Zum anderen enthält das Buch aber auch einige
Elemente, die mich gestört haben. So deutet die Autorin an vielen
Stellen Ereignisse nur an und verwirrte mich durch plötzliche
Geschehnisse, deren Kommen ich überlesen, falsch oder gar nicht
deuten konnte. Oft musste ich ein oder zwei Seiten zurückblättern,
um diese Hinweise überhaupt mitbekommen bzw. verstehen zu können.
Das liegt vielleicht auch daran, dass ich Illumination nicht in
meiner Muttersprache gelesen habe, aber da ich recht oft englische
Bücher lese, haben mich diese Lapsi schon sehr erstaunt.
Was den Spannungsboden von
Illumination angeht, besteht dieser aus einigen Aufs und Abs. Die
Einführung in Liaths Welt, die allmähliche Erklärung des besonderen
Magiesystems der Triaden (aus drei unterschiedlichen Magiern
bestehende Gemeinschaften) und Liaths dramatischer Verlust ihrer
Fähigkeiten machen den Anfang spannend und interessant. Danach folgt
eine längere Reisepassage, die zwar mit einigen unterhaltsamen
Ereignissen aufgepeppt wurde, sich aber doch recht lange hinzieht.
Das Ende ist wiederum recht "actionreich", doch die Auflösung der
Geschichte hat mich ein wenig unbefriedigt zurückgelassen (eine
nähere Erklärung erspare ich mir, um nicht spoilern zu müssen).
Insgesamt ist Illumination ein
Fantasy-Buch, das mit einigen originellen Ideen aufwartet und sich
recht flott lesen lässt. Einzig die seltsamen, zwischen den Zeilen
versteckten Andeutungen stellen ein Problem dar, da dieser Effekt
auf die Dauer nervt. Das Ende ist recht abgeschlossen - hier hätte
McGarry ruhig einige Handlungsstränge offen lassen können, um einen
größeren Anreiz zum Lesen des Nachfolgebandes "The Binder's Road" zu
schaffen. Auch wenn mich Illumination gut unterhalten hat, werde ich
Band 2 in nächster Zeit wohl nicht lesen.
|
Zur englischen Ausgabe:
Problematisch weniger wegen des Vokabulars oder
komplizierter Satzkonstruktionen, sondern vielmehr wegen
der Angewohnheit der Autorin, vieles anzudeuten oder
zwischen den Zeilen zu schreiben.
|
|
|
|
|