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Terry McGarry


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Illumination (3)



Teil 1, Eiden Myr-Reihe
640 Seiten (TB), Tor Books
Genre: Epische Fantasy

Bewertung (1-10):

"Seblik na Lareon could no longer turn back."

Inhalt:
Nach einer langen Ausbildungszeit hat die junge Liath endlich ihre Prüfung bestanden und ist nun eine vollwertige Magierin. Sie steht kurz davor, sich - wie unter Magiern üblich - auf ihre einjährige Reise duch das Land von Eiden Myr zu begeben, um eine Triade zu finden und sich dazu mit zwei anderen Magiern zu verbinden. Aber in der Nacht ihrer Prüfung verlässt sie ihr magisches Licht: Sie ist nicht mehr fähig, Magie zu wirken. Eine Zukunft ohne Magie kann und will Liath nicht akzeptieren und so macht sie sich auf eine beschwerliche Reise, um die neun größten Magier Eiden Myrs - die Ennead - um Hilfe zu bitten. Doch diese stellen eine Bedingung, bevor sie versuchen, Liath zu helfen: Sie muss den Dunklen Magier finden und zu ihnen bringen...

Buchstaben-Salat-Rezension:
Illumination hat mich nach der Lektüre etwas gespalten zurück gelassen: Zum einen enthält das Buch ein interessantes Magiesystem, mitreißende Charaktere und eine ungewöhnliche Welt in Form der Insel Eiden Myr, deren Umriss wie ein Mann geformt ist und auf der Orte und Regionen nach Körperteilen wie Zehen, Faust oder Knie benannt sind. Zum anderen enthält das Buch aber auch einige Elemente, die mich gestört haben. So deutet die Autorin an vielen Stellen Ereignisse nur an und verwirrte mich durch plötzliche Geschehnisse, deren Kommen ich überlesen, falsch oder gar nicht deuten konnte. Oft musste ich ein oder zwei Seiten zurückblättern, um diese Hinweise überhaupt mitbekommen bzw. verstehen zu können. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich Illumination nicht in meiner Muttersprache gelesen habe, aber da ich recht oft englische Bücher lese, haben mich diese Lapsi schon sehr erstaunt.

Was den Spannungsboden von Illumination angeht, besteht dieser aus einigen Aufs und Abs. Die Einführung in Liaths Welt, die allmähliche Erklärung des besonderen Magiesystems der Triaden (aus drei unterschiedlichen Magiern bestehende Gemeinschaften) und Liaths dramatischer Verlust ihrer Fähigkeiten machen den Anfang spannend und interessant. Danach folgt eine längere Reisepassage, die zwar mit einigen unterhaltsamen Ereignissen aufgepeppt wurde, sich aber doch recht lange hinzieht. Das Ende ist wiederum recht "actionreich", doch die Auflösung der Geschichte hat mich ein wenig unbefriedigt zurückgelassen (eine nähere Erklärung erspare ich mir, um nicht spoilern zu müssen).

Insgesamt ist Illumination ein Fantasy-Buch, das mit einigen originellen Ideen aufwartet und sich recht flott lesen lässt. Einzig die seltsamen, zwischen den Zeilen versteckten Andeutungen stellen ein Problem dar, da dieser Effekt auf die Dauer nervt. Das Ende ist recht abgeschlossen - hier hätte McGarry ruhig einige Handlungsstränge offen lassen können, um einen größeren Anreiz zum Lesen des Nachfolgebandes "The Binder's Road" zu schaffen. Auch wenn mich Illumination gut unterhalten hat, werde ich Band 2 in nächster Zeit wohl nicht lesen.

Zur englischen Ausgabe:
Problematisch weniger wegen des Vokabulars oder komplizierter Satzkonstruktionen, sondern vielmehr wegen der Angewohnheit der Autorin, vieles anzudeuten oder zwischen den Zeilen zu schreiben.
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