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Inhalt:
Winter 1963 im tiefsten Nordengland. Inspektor George Bennett hätte längst zu
Hause sein sollen. Doch da er neu im Amt ist, nimmt er auch die letzte
Vermisstenanzeige mit Eifer auf. Die 13-jährige Alison ist verschwunden. Bald
deutet alles darauf hin, dass das Mädchen vergewaltigt und ermordet wurde. Und
zwar von ihrem Stiefvater, dem Gutsherrn des Dörfchens Scardale. Die Leiche
bleibt unauffindbar. Dennoch gelingt es dem ehrgeizigen Inspektor, den
Gutsherren zu überführen. Er wird, obwohl er bis zuletzt seine Unschuld
beteuert, zum Tode verurteilt.
35 Jahre später: Die Journalistin Catherine Heathcote möchte ein Buch über den
mysteriösen Mord von Scardale schreiben. Kaum ist das Werk fertig, verbietet
Bennett die Veröffentlichung. Etwas, scheint es, hat ihn restlos ver- und
zerstört. Catherine macht sich erneut auf Spurensuche - und entdeckt die
Geschichte hinter der Story.
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Besucherrezension von Silke, 1. März 2004 |
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Von der Autorin habe ich bereits „Die
Reportage“ gelesen, ein Erstlingswerk innerhalb einer Serie, dessen
Schreibstil mit nicht gefallen hat. Allerdings wurden mir von diesem
Autoren Einzelbücher wie dieses oder „Die
Erfinder des Todes“ u. a. ans Herz gelegt. Nur gut, dass ich diesen
Rat befolgt habe. Es gibt - glaube ich - keinen Krimi, der diesen toppen
könnte.
Anfangs eine
Beschreibung eines Polizeikommissares, der im Begriff ist Feierabend zu
machen nach einem Tag, der vor Aufregung nicht besonders strotzte. Seine
Frau hatte eingekauft und gemeinsam wollten sie essen und den Tag
ausklingen lassen, aber dann der alles verändernde Anruf.
Sehr gut beschrieben, ist das 30 Seelen-Dorf beschrieben, dass man denkt,
man sitzt mit im Polizeiwagen und ist Zuschauer von professioneller
Polizeiarbeit. Dann immer mehr nimmt der Krimi einen gefangen, man fiebert
mit, bangt mit der Mutter, die unter der Ungewissheit nicht schlafen und
essen kann.
Die Personen sind sehr
gut charakterisiert und anschaulich dargestellt, das es einem vorkommt,
als kennt man jede Person. Man wird mürbe unter der sich immer
wiederholenden Polizeibefragung und hofft endlich den Täter zu fassen und
das Kind zu finden! Das Ende ist sehr
überraschend und wirklich einmalig geschrieben.
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