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Val McDermid


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Ein Ort für die Ewigkeit
A Place of Execution



588 Seiten (TB), Verlagsgruppe Droemer Knaur
Genre: Psycho-Thriller

Besucherrezi
vorhanden

Inhalt:
Winter 1963 im tiefsten Nordengland. Inspektor George Bennett hätte längst zu Hause sein sollen. Doch da er neu im Amt ist, nimmt er auch die letzte Vermisstenanzeige mit Eifer auf. Die 13-jährige Alison ist verschwunden. Bald deutet alles darauf hin, dass das Mädchen vergewaltigt und ermordet wurde. Und zwar von ihrem Stiefvater, dem Gutsherrn des Dörfchens Scardale. Die Leiche bleibt unauffindbar. Dennoch gelingt es dem ehrgeizigen Inspektor, den Gutsherren zu überführen. Er wird, obwohl er bis zuletzt seine Unschuld beteuert, zum Tode verurteilt. 35 Jahre später: Die Journalistin Catherine Heathcote möchte ein Buch über den mysteriösen Mord von Scardale schreiben. Kaum ist das Werk fertig, verbietet Bennett die Veröffentlichung. Etwas, scheint es, hat ihn restlos ver- und zerstört. Catherine macht sich erneut auf Spurensuche - und entdeckt die Geschichte hinter der Story.
 

Besucherrezension von Silke, 1. März 2004

Von der Autorin habe ich bereits „Die Reportage“ gelesen, ein Erstlingswerk innerhalb einer Serie, dessen Schreibstil mit nicht gefallen hat. Allerdings wurden mir von diesem Autoren Einzelbücher wie dieses oder „Die Erfinder des Todes“  u. a. ans Herz gelegt. Nur gut, dass ich diesen Rat befolgt habe. Es gibt - glaube ich - keinen Krimi, der diesen toppen könnte.

Anfangs eine Beschreibung eines Polizeikommissares, der im Begriff ist Feierabend zu machen nach einem Tag, der vor Aufregung nicht besonders strotzte. Seine Frau hatte eingekauft und gemeinsam wollten sie essen und den Tag ausklingen lassen, aber dann der alles verändernde Anruf. Sehr gut beschrieben, ist das 30 Seelen-Dorf beschrieben, dass man denkt, man sitzt mit im Polizeiwagen und ist Zuschauer von professioneller Polizeiarbeit. Dann immer mehr nimmt der Krimi einen gefangen, man fiebert mit, bangt mit der Mutter, die unter der Ungewissheit nicht schlafen und essen kann.

Die Personen sind sehr gut charakterisiert und anschaulich dargestellt, das es einem vorkommt, als kennt man jede Person. Man wird mürbe unter der sich immer wiederholenden Polizeibefragung und hofft endlich den Täter zu fassen und das Kind zu finden! Das Ende ist sehr überraschend und wirklich einmalig geschrieben.

 

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