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"Dr. Fiona Cameron stand dicht am Rand von Stanage Edge und beugte sich vor -
dem Wind entgegen." |
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Inhalt:
Ein Killer geht um - und er scheint
Dichtung und Wahrheit zu verwechseln. Seine Opfer: die berühmtesten
Thrillerautoren der Welt. Seine Methode: so einfach wie genial. Denn die
Auserwählten sterben so langsam, so raffiniert oder so brutal, wie sie es in
ihren Büchern beschrieben haben. Die Profilerin Fiona Cameron hat eine Methode
entwickelt, Serientäter durch detaillierte Computeranalysen aufzuspüren. Aus
diesem Grund wird sie von der spanischen Polizei angefordert: ein Serienkiller
geht in Toledo um.
Frustriert, weil ihr Scottland Yard einen Fall entzogen hat und aus Prestige
Gründen irgendeinen Täter der Öffentlichkeit präsentierte, reist sie nach
Spanien. Doch während sie an diesem Fall arbeitet wird der erste Autor in
Schottland ermordet und ihr Freund Kit, ebenfalls ein berühmter Thrillerautor,
erhält einen Drohbrief, den beide nicht sehr ernst nehmen... |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Anfangs habe ich mich mit diesem Buch ein wenig schwer getan. Das lag
a) an der wirklich unheimlich kleinen Schrift, die mir gerade im Vergleich zum
Buch, das ich davor gelesen habe, sehr mühsam zu entziffern erschien (aber man
gewöhnt sich ja an alles). Und b) lag es vor allem daran, dass McDermid den
Leser gleich mit 3 Fällen und dem persönlichen Hintergrund der Hauptperson
konfrontiert und ich mich ein wenig von so vielen Informationen überfahren
gefühlt habe.
Ist man
aber einmal über diese faktenreiche Phase hinweg und hat einen ersten Überblick
gewonnen, überzeugt das Buch vor allem durch detaillierte Erzählweise und gut
nachzuvollziehende Argumentation - gerade wenn Fiona in ihrem Element ist und
ihrer Arbeit nachgeht. Der Leser lernt beispielsweise eine Methode kennen, mit
der es möglich ist, ein geographisches Täterprofil zu erstellen und so dessen
Wohn- oder Arbeitsort einzukreisen. Interessant sind außerdem das Tagebuch des
Autorenmörders, sowie Auszüge aus den Romanen der Opfer, die der Tat
vorangestellt im Buch nachzulesen sind und deren brutale Szenen der Täter
nachzustellen versucht.
Alles in allem ein fesselnder Psychothriller, der mit einer überraschenden
Auflösung aufwartet. Allerdings wäre an manchen Stellen vielleicht weniger mehr
gewesen, denn meiner Meinung nach hätte man zumindest einen der drei erwähnten
Fälle auch weglassen können, ohne dass dies ein großer Verlust für die
Geschichte gewesen wäre. |
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