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"Kurz nach fünf hörte es auf zu regnen." |
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Inhalt:
Henning Mankell, der Meister des schwedischen Spannungsromans, hat einen mitreissenden neuen Wallander-Krimi geschrieben: temporeich, spannend und klug, voller grausamer Überraschungen und nachdenklicher Melancholie. Diesmal gerät der sympathische Kommissar in ernste Bedrängnis: Er ist nicht gesund, verliert häufig die Beherrschung und fürchtet, den Ermittlungen nicht gewachsen zu sein. Drei junge Menschen sind spurlos verschwunden, und Svedberg, seinen geschätzten Kollegen, fand man mit zerschossenem Gesicht. Wallander muss die Kraft und allen Mut zusammennehmen, um die richtigen Schlüsse zu ziehen. Führte Svedberg in Wahrheit ein Doppelleben? Warum waren die drei Jugendlichen verkleidet? Und wieso hatte es der Täter auf junge, glückliche Menschen abgesehen? |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Gegenstand der Handlung von Mittsommermord ist der Mord an drei jungen Menschen,
die besagtes Fest in der südschwedischen Kleinstadt Ystad begehen. Kommissar
Wallander wird mit dem Fall betraut, doch während der Ermittlungen plagen ihn
weitere Probleme. Gesundheitlich geht es ihm nicht gut und dann wird auch noch
die Leiche eines seiner Kollegen gefunden. Wallander hat es wirklich nicht
leicht - kriegt er sonst schon sein Leben nur schwer in den Griff (ich sage nur:
Wäsche waschen *g*), kommt es in Mittsommermord gleich knüppeldick.
Der Mord an seinem Polizeikollegen erschüttert ihn und lässt ihn an dem Mann,
mit dem er jahrelang Seite an Seite gearbeitet hat, zweifeln. Kannte er ihn
überhaupt richtig? Führte er etwa ein Doppelleben, von dem seine Mitmenschen
nichts wussten? Diese und andere Fragen muss Wallander sich stellen und
zerbricht - nicht allein wegen seiner eigenen schwierigen Situation - fast
daran. In seinem siebten Fall geht der schwedische Polizist vor, wie bei jeder
Ermittlung. Akribisch sammelt er Hinweise, schließt sich in endlosen Sitzungen
mit seinen Kollegen kurz und vergisst dabei oft, sich mit seinen
gesundheitlichen Problemen auseinander zu setzen.
Mankell versteht es glänzend, die mühsame Kleinstarbeit der Polizei zu
beschreiben, ohne das es langweilig wird. Auf seine bewährte Art und Weise
schildert er nicht nur die Lösung eines Kriminalfalles, sondern ermöglicht dem
Leser gleichzeitig auch einen Einblick in die schwedische Gesellschaft - nicht
ohne mit leiser Kritik zu sparen.
Fazit: Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist und ich
nur jedem empfehlen kann. Einsteiger in die Wallander-Reihe sollten jedoch mit
dem ersten Band, Mörder ohne Gesicht, beginnen!
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Besucherrezension von
Silke, 26. Mai
2004 |
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Dunkel, trist, war der erste Eindruck den ich bei
den ersten Sätzen des Buches hatte! Henning Mankell hat mit diesem Buch eine
neue Serie mit einem neuen Kommissar geschrieben. Stefan Lindman, 37 Jahre alt,
erheblich jünger als Kurt Wallander, aber genauso gedankenverloren und vor allem
todkrank. Er hat Zungenkrebs und steht kurz vor einer Chemobehandlung.
Von
seiner Ärztin aus soll er eigentlich Urlaub machen und es war geplant,
dass er mit seiner Freundin nach Spanien fliegen soll, aber es kommt
natürlich anders. Er bekommt einen Anruf, dass eine ehemaliger Kollege von
ihm auf bestialische Art umgebracht worden ist und das lässt Stefan
Lindman natürlich keine Ruhe. Er fährt nach Harjäden und mischt sich gegen
den Willen der dort zuständigen Polizei in die Ermittlungen ein. Lachhaft
fand ich, dass er über die entscheidenden Indizien und Hinweise stolpert
und alle anderen wie die blutigen Anfänger durch die Ermittlungen
trampeln! Die Ermittlungen führen in die Rechte Szene und die Verbindungen
werden verwirrend und undurchschaubar.
Fazit:
Auch wenn ich kein Kurt Wallander Fan bin, aber die anderen Bücher haben
mir besser gefallen!
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