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"Die Maschine hob kurz nach zwei Uhr am
Nachmittag des 12. Dezember 1945
vom Militärflugplatz in der Nähe von London ab." |
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Inhalt:
Um auf andere Gedanken zu kommen, fährt Stefan Lindman, 37 Jahre, Polizeikommissar in Südschweden, hinauf nach Norrland. Dort hat sein ehemaliger Kollege Herbert Molin nach seiner Pensionierung gelebt, bis er Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Lindmann entdeckt, dass Herbert Molin ein ehemaliger SS-Mann war, der 1942 als Freiwilliger auf seiten Hitlers in den Krieg zog. Wenig später findet Lindmann ein weiteres, schlimm zugerichtetes Mordopfer vor, Molins Nachbar, einen pensionierten Geiger. War hier zweimal derselbe Täter am Werk? |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Eine andere Stadt, ein anderer Kommissar, aber doch ein typischer Krimi von Henning Mankell. Wie fast immer geht der eigentlichen Geschichte ein spannender Prolog voraus und nach dem ersten Mord trifft der Leser auf das neue Pferd im Stalle Mankell: Polizeikommissar Stefan Lindman.
Wie auch sein berühmter Kollege Kurt Wallander, ergeht er sich ausgiebig in selbstreflektierenden Gedankengängen und wälzt nicht nur private Probleme, sondern auch Berufliches geistig hin und her. Ein altbekanntes Stilmittel Mankells, an das ich mich (nachdem es mich bei den ersten Bänden rund um Wallander ziemlich genervt hatte) bereits gewöhnt und es zu schätzen begonnen habe.
Auch bei Lindman spielt das Privatleben eine nicht unbeträchtliche Rolle und der Leser erfährt ganz zu Anfang, dass dem Kommissar eine Krebsbehandlung bevor steht. Um die Zeit bis zur Strahlentherapie zu überbrücken, reist er nach Sveg, um auf eigene Faust den grausamen Mord an einem ehemaligen Arbeitskollegen zu untersuchen. Die Flucht vor der unmittelbaren, von Krankheit und vielleicht sogar Tod bedrohten Zukunft wird für Lindman jedoch zu einer Art Reise in die eigene Vergangenheit, denn bei seinen Ermittlungen entdeckt er nicht nur Spuren, die den brutalen Mord an dem alten Mann betreffen.
Alles in allem ein rundum gelungener Lesegenuss und ich warte schon gespannt auf Mankells nächstes Buch
- diesmal mit Linda, Kurt Wallanders Tochter, in der Hauptrolle.
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Besucherrezension von
Silke, 26. Mai
2004 |
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Dunkel, trist, war der erste Eindruck den ich bei
den ersten Sätzen des Buches hatte! Henning Mankell hat mit diesem Buch eine
neue Serie mit einem neuen Kommissar geschrieben. Stefan Lindman, 37 Jahre alt,
erheblich jünger als Kurt Wallander, aber genauso gedankenverloren und vor allem
todkrank. Er hat Zungenkrebs und steht kurz vor einer Chemobehandlung.
Von
seiner Ärztin aus soll er eigentlich Urlaub machen und es war geplant,
dass er mit seiner Freundin nach Spanien fliegen soll, aber es kommt
natürlich anders. Er bekommt einen Anruf, dass eine ehemaliger Kollege von
ihm auf bestialische Art umgebracht worden ist und das lässt Stefan
Lindman natürlich keine Ruhe. Er fährt nach Harjäden und mischt sich gegen
den Willen der dort zuständigen Polizei in die Ermittlungen ein. Lachhaft
fand ich, dass er über die entscheidenden Indizien und Hinweise stolpert
und alle anderen wie die blutigen Anfänger durch die Ermittlungen
trampeln! Die Ermittlungen führen in die Rechte Szene und die Verbindungen
werden verwirrend und undurchschaubar.
Fazit:
Auch wenn ich kein Kurt Wallander Fan bin, aber die anderen Bücher haben
mir besser gefallen!
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