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"You didn't see their faces from where you hid behind the maintenance
grate." |
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Inhalt:
Die Kindheit des
achtjährigen Jos Musey endet jäh, als das Handelsschiff seiner
Eltern von Piraten überfallen, alle Erwachsenen getötet und
sämtliche Kinder in die Sklaverei verkauft werden. Nur Jos
behält der Pirat Falcone für sich, doch der Junge kann ihm
entkommen - um erneut in fremde Hände zu fallen. Diesmal in die
einer außerirdischen Rasse, die sich im Krieg mit der Menschheit
befinden. Von ihnen wird Jos zum Krieger und Spion
ausgebildet... |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Die Kindheit des achtjährigen Jos Musey wird jäh
unterbrochen, als Piraten das Handelsraumschiff seiner Eltern
überfallen, sämtliche Erwachsenen töten und deren Kinder in die
Sklaverei verkaufen. Nur Jos bleibt in den Fängen des
Piratenkapitäns Falcone, kann sich jedoch befreien - nur um erneut
Unbekannten in die Hände zu fallen. Diese stellen sich als eine
außerirdische Rasse heraus, die mit den Menschen im Krieg liegen.
Jos wird von ihnen auf ihrem Heimatplaneten zum Spion und
Elitekämpfer ausgebildet...
Schon der ungewöhnliche, äußerst
einfühlsame Prolog der Geschichte lässt dem Leser keine andere
Möglichkeit, als den jungen Jos ins Herz zu schließen und bei seinem
weiteren Schicksal mitzufiebern. Lowachee zeichnet dabei einen
Jungen, der deutliche Spuren seines harten, ungewöhnlichen
Schicksals trägt und dessen Emotionen nur selten aus ihm
herausbrechen. Auch viele andere Figuren in "Warchild" wirken auf
den ersten Blick kaum als Sympathieträger, doch wie so oft lohnt
sich ein Blick hinter die harte Schale. Neben der interessanten
Entwicklung von Jos war dies einer der Aspekte des Buches, der mir
am besten gefallen hat.
Insgesamt ist "Warchild" ein Buch,
das viele wundervolle, aber auch grausame und traurige Szenen
enthält. Gerade diese Mischung ist es, die die Geschichte reizvoll,
spannend und lesenwert macht. Da vor allem Jos und sein Innenleben
nie in den Hintergrund geraten, beschränkt sich die Geschichte nicht
auf Schilderung der militärischen Auseinandersetzungen zwischen
Menschen und Außerirdischen, sondern behält stets die durchweg
interessanten Charaktere im Fokus.
Einziger Kritikpunkt
waren für mich die vielen umgangssprachlichen Ausdrücke,
die teilweise fast bis zur Unkenntlichkeit abgekürzt waren
und mir beim Lesen einige Rätsel aufgaben.
"Warchild" ist zwar eine in
sich abgeschlossene Geschichte, doch mit "Burndive" ist
bereits eine Fortsetzung erschienen, welche an die
Geschehnisse anknüpft, wenn auch nicht mit Jos als
Hauptcharakter. Einige interessante
Zusatzinformationen hält die Autorin auf ihrer
Homepage bereit. Hier findet man in guter DVD-Manier
"überarbeitete Szenen" und ein Interview mit Jos und Ryan
(dem Protagonisten von "Burndive"). |
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Zur englischen Ausgabe:
Zahlreiche Abkürzungen, Umgangssprache und Militärjargon erfordern
einen gewissen Grundwortschatz, um vor allem bestimmte Redewendungen
ableiten zu können. Nichts für Anfänger...
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Besucherrezension von Illy, 9. Januar 2005 |
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Mit dieser Autorin habe ich
womöglich schon im Januar meine SF-Neuentdeckung des Jahres zu
feiern. Warchild glänzt mit interessanten Figuren und großen
Gefühlen. Im Klappentext wird das Buch mit Orson Scott Cards
Ender verglichen, diesem Vergleich kann ich aber nur bedingt
zustimmen. Zwar mag ich beide Bücher sehr gerne, und ich denke,
ich bin damit nicht alleine, so dass dieser Hinweis insofern
zutreffend ist, dass die gleiche Lesergruppe innerhalb der
SF-Leser angesprochen wird. Allerdings liegen die Schwerpunkte
bei Lowachee stärker auf persönlichen Motiven und Aspekten wie
Loyalität, Treue und Freundschaft als bei Card, dessen Bücher
eher systemkritisch an sich sind.
Lowachee gelingt es, die inneren und äußeren Konflikte der
Hauptfigur Jos sehr schön auszuarbeiten und es gibt Momente, in
denen man das Buch am liebsten in die Ecke werfen und die
Autorin verdammen möchte für die Probleme und Qualen, die sie
dem armen Kerl aufbürdet. Dabei bleiben aber die Motive
praktisch aller Figuren, auch die der "Bösen" nachvollziehbar,
so dass in manchen Momenten schwer zu entscheiden ist, wie man
selbst entschieden hätte und was denn nun wirklich "das
Richtige" ist.
Das Ende ist abgeschlossen und
doch bleibt einiges, gerade in der äußeren Welt, offen für
weitere, interessante Entwicklungen. Insofern freue ich mich auf
die Lektüre der Fortsetzung "Burndive", auch wenn diese mit
einer anderen Hauptfigur aufwartet.
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Weitere Informationen
Alle Bücher des Autoren auf Buchstaben-Salat.de
Autoren-Homepage
Bibliographie |
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