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"When I was fourteen I got the scarlet fever, at least that's what I called
it and that's how I still think of it." |
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Inhalt:
Rescued by pirates from a desolate refugee camp following the
destruction of his home colony by an alien enemy, Yuri Kirov is
a killer, spy, and pirate captain doing a life term in prison,
until Earthhub Black Ops agents release him and transform him
into a weapon in their covert interstellar power struggle. |
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Besucherrezension von
illy, 9.
April 2005 |
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Mit Cagebird ist
KL ein hervorragender dritter Band gelungen. Dadurch, dass sie
stets eine neue Hauptfigur mit einem ganz spezifischen
Hintergrund wählt, dessen Handlungen sie dann ins aktuelle
Geschehen einflicht, erhält sie die Spannung und das Interesse
des Lesers.
Yuri, die
Hauptfigur lernten wir schon in "Burndive" kennen. In seiner
frühester Kindheit wurde sein Zuhause zerstört und seine
Familie auseinander gerissen und er landete in einem
Flüchtlingscamp. Im Alter von 9 Jahren versuchte er eine
Zukunft für sich zu finden und landete fast zufällig auf einem
Piratenschiff. Kapitän Falcone, eine der wichtigsten Personen
der Piratenflotte hat sein eigenes Programm der
Nachwuchsausbildung, Yuri wird zu seinem Protégé, als solcher
nimmt er eine Sonderstellung im Schiff ein und ist nicht in
die übliche Kommandostruktur eingebunden. Irgendwann wird eine
zusätzliche Ausbildung als Geisha angeschlossen. Geishas sind
in diesem Universum ein Mittelding zwischen dem
klassisch-japanischem Vorbild, Prostituierten und Assassinen.
Dass Yuri irgendwann dieses Leben zu verlassen versucht,
erfahren wir bereits in "Burndive" und so werden
konsequenterweise sämtliche Geschehnisse bis dahin in der
Vergangenheitsform erzählt, während die aktuelle Jetzt-Zeit
auch im Präsens beschrieben wird. "Jetzt" bedeutet, nachdem
Yuri in einem Gefängnis auf der Erde gelandet ist, weil sein
Ausstiegsplan scheinbar schief ging. Von dort er versucht sich
einen neuen Platz im Universum zu erobern, doch dafür muss er
zunächst eine Menge fauler Kompromisse eingehen.
Der Titel "Cagebird" ist
übrigens scheinbar doppeldeutig zu verstehen, zum einen
besitzt Yuri einen solchen, zum anderen ist er selbst in
gewisser Weise nicht mehr als ein Vogel im Käfig.
KL schafft es
mit diesem Buch die Balance zu halten zwischen Mitleid,
Verständnis und Entsetzen der Hauptfigur gegenüber. Der
Charakter ist dadurch zwar nicht wirklich sympathisch, aber so
vielschichtig, dass man seine Entscheidungen oft nicht
vorausahnen kann und das Buch somit von der ersten bis zur
letzten Zeile seine Spannung erhält. Das Ende lässt einen
hoffen, auch wenn viele, vor allem militärische und
politische, Probleme noch zu lösen sein werden. Aber dafür
wird es ja einen 4. Band geben.
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