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Tanith Lee


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Die Macht des Einhorns
Black Unicorn


543 Seiten (TB), Heyne Verlag
Genre: Allgemeine Fantasy

Bewertung (1-10):

Inhalt:
Die 16-jährige Tanaquil bewohnt mit ihrer Mutter, der Zauberin Jaive, eine Burg inmitten einer endlosen Wüste. Anders als Jaive besitzt Tanaquil keine magischen Fähigkeiten, dafür jedoch die Gabe, Dinge zu reparieren und Instand zu halten. Von ihrem Vater weiß sie nichts, denn ihre Mutter hat sich vor langer Zeit von ihm losgesagt. Das Mädchen fühlt sich auf der einsamen Burg völlig fehl am Platz und sehnt sich nach Freiheit und Abenteuer.

Eines Tages entdeckt sie im Wüstensand das verwitterte Skelett eines Einhorns, das dort einst aus Einsamkeit gestorben ist. Sie setzt die Knochen zusammen, und ihre chaotische Mutter erweckt das mächtige Wesen versehentlich zum Leben. Mit einem Schlag ändert sich Tanaquils Leben. Einer plötzlichen Eingebung folgend geht sie mit dem Einhorn in die Wüste, und begleitet von einem sprechenden Grummel -- einem pelzigen Wüstentier - begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, um die Heimat des Einhorns, eine vollkommene Welt zu finden.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Das Fazit zu diesem Buch stelle ich dieser Rezension einmal vorweg: Reingefallen. Und zwar auf ein hübsches Cover, denn leider ist der Inhalt dieses Buches zum Gähnen. Das Buch ist ein Sammelband, der die folgenden drei Geschichten enthält: Schwarzes, Goldenes und Rotes Einhorn. Ich habe mir dieses Machwerk nur zu gut 1/3 angetan, dann hielt ich es nicht mehr aus und habe es an eine arme nichts ahnende Person verkauft.

Falls sich unerwarteterweise nach 200 Seiten die Geschichte um 100% verbessert haben sollte, beglückwünsche ich jeden, der so lange ausgehalten hat, um zu dieser Feststellung zu kommen und schäme mich trotzdem kein bisschen, dass ich mich zu einem Verriss verleiten lassen habe. Bücher wie Die Macht des Einhorns tragen mit dazu bei, dass Fantasy bei uns immer noch mit hochgezogener Augenbraue betrachtet wird und bei so einem Kitsch zurecht!

Leute, lest George R.R. Martin, Tad Williams oder Kate Forsyth (die noch am ehesten in die Richtung geht, die Frau Lee mit ihrem Buch einzuschlagen versucht). Ich für meinen Teil habe eine Lehre aus diesem Fehlkauf gezogen - ich lasse mich (fast *g*) nie wieder von einem hübschen Cover blenden!

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