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Åsa Larsson

"Und es ward Abend, und es ward Morgen, das war der erste Tag."

Inhalt:
Im schwedischen Kiruna sind die Winter dunkel und klirrend kalt. Eines düsteren Tages beleuchtet das Polarlicht eine gespenstische Szenerie: Viktor Stråndgard liegt tot in der Kirche. Nicht das erste Mal. Als Jugendlicher war er nach einem Unfall scheintot, hatte Kontakt mit Gott und Engeln. Dieses Erlebnis hat ihn zum umschwärmten Star einer einflussreichen Sektengemeinde gemacht. Jetzt wurde er brutal erstochen, und zwei furchtlose Frauen sind entschlossen, Licht in das Dunkel zu bringen. Rebecka Martinsson, eigentlich Steueranwältin in Stockholm, eilt in ihren Heimatort zurück, um Viktors Schwester beizustehen. Doch Sanna ist inzwischen Hauptverdächtige, und auch Rebecka wird von der Vergangenheit eingeholt. Die hochschwangere Polizeiinspektorin Anna-Maria Mella nimmt die Ermittlungen auf. Aber die Kirchenmitglieder sind so schweigsam wie die Kirchenmauern. Ist die brüderliche Liebe in Hass umgeschlagen? Oder ist der Täter außerhalb der Kirche zu suchen?

Drei-Minuten-Rezension von Honeybea, 20. August 2005
Rezensiert wurde die Hardcover-Ausgabe.
 
Aufmachung: Robuste Bindung, starker Buchrücken. Dieses Buch hält etwas aus und taugt zu mehrfachem Lesen. Normales Papier. Durchschnittliche Papierstärke. Das Cover ist durchschnittlich und unauffällig. Normales Schriftbild. Weder zu kleine, noch zu große Schriftgröße.
Passt Cover zum Inhalt: ja, Cover ist allerdings eher langweilig
Erzählperspektive: Auktorialer Erzähler (Erzähler ist allwissend, kommentiert, deutet an, blendet vor und zurück im Geschehen).
Einstieg in die Geschichte: Spannend, originell, interessant. Der Autor hat sich Mühe gegeben, den Einstieg zu erleichtern.
Plot: Abgefahren. Teilweise sehr verrückte und absurde Geschehnisse.
Figuren: Vielschichtig und interessant. Düster und deprimierend.
Setting: Gut recherchiert. Der Autor hat viel Zeit in Hintergrundrecherche investiert.
Lesefluss: Ansteigende Spannung. Spannungsbogen kulminiert in furiosem Finale.
Sprache: Entrückend. Der Autor vermag einen mit der Kraft seiner Worte an den Ort des Geschehens zu versetzen. Wunderbare, zarte Sprache, die im krassen Gegensatz zur brutalen Handling steht.
Zusatzmaterial: nicht vorhanden
Stärken: Erzählperspektive, Einstieg in die Geschichte, Plot (Geschichte), Charakterzeichnung, Setting (Umwelt, in der die Handlung spielt) Lesefluss Sprache
Schwächen: Keine.
 
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