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"Okay. Keine Panik. Keine Panik. Das ist bloß eine VISA-Rechnung. Ein
Stück Papier; ein paar Zahlen. Ich meine - ein paar lächerliche Zahlen.
Nichts,
wovor man Angst haben müsste." |
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Inhalt:
Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: Die erfolgreiche Finanzexpertin, die anderen Menschen in Geldfragen kompetent zur Seite steht, kann keinem Schnäppchen widerstehen. Nun steckt sie in einer schweren finanziellen Krise und droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen muss... |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Was macht man an einem Tag, an dem alles schief geht und die Laune auf dem Nullpunkt angelangt ist? Man greift zu einem Buch, das lockere, leichte Unterhaltung verspricht und von jemandem handelt, dem es noch schlechter ergeht als einem selbst...
Die Schnäppchenjägerin ist so ein Buch, gerade richtig für Liegestuhl, Feierabend oder Straßenbahn. Wer tiefgründige Erörterungen zum Thema Kaufsucht (und unter dieser leidet Becky offensichtlich) erwartet, ist nicht ganz an der richtigen Adresse. Rebeccas Unfähigkeit, an einem üppig ausgestatteten Schaufenster vorbei zu gehen, wird anfangs eher im flapsigen Stil behandelt, unterlegt mit Tagträumen und phantasievollen Gedankensprüngen der Protagonistin. Nur ab und zu hat sie lichte Momente, in denen sie den Selbstbetrug, den sie an sich begeht, durchschaut.
Die Geschichte lässt sich wunderbar flüssig lesen und ist ideales Betthupferl wenn man am nächsten Tag nicht früh aufstehen muss!
Stilistisch gesehen hat mich "Die Schnäppchenjägerin" an "Schokolade zum Frühstück" von Helen Fielding erinnert besonders witzig waren dabei die kapitelweise auftauchenden Mahnungen diverser Banken und Geschäfte (Spricht hier jemand Finnisch?). Alles in allem ein witziges Buch, das Lust auf die Fortsetzung "Fast geschenkt" macht.
P.S.: Überflüssig zu erwähnen, dass ich das Buch standesgemäß als echtes Schnäppchen bei den Taschenbuchtagen der Mayerschen erstanden habe...
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Besucherrezension von
Anna, 05.Mai 2004 |
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Die chaotische Rebecca weckt Sympathie und
Schadenfreude. Gerade wenn die Leserin die Freude am Einkaufen mit ihr
teilt, so tut es doch gut, jemandem zu begegnen, die noch schlimmer ist
als man selbst. In ihrer Übertreibung zeichnet Kinsella ein klares Bild
von den Ursachen der neurotischen Einkaufswut. Rebecca ist einsam, ihr
Broterwerb interessiert sie kein bisschen, sie fühlt sich von niemandem
ernst genommen. Grund genug für
Realitätsflucht, von der das sinnlose Einkaufen nur eine Facette ist. Als
die Folgen ihrer Sucht ihr Leben zu zerstören drohen, flieht Rebecca vor
der Realität und in aberwitzige Tagträume und verzweifelte Lügen.
300 Seiten dauert diese Flucht, dann
steht Rebecca mit dem Rücken zur Wand. Hier jedoch wendet sich das Blatt,
und die letzten 100 Seiten sind wir richtig stolz auf sie. Sie gibt einen
Fehler zu und setzt alles daran, ihn wieder gut zu machen. Ihre eigenen
Probleme zu lösen gelingt ihr nicht, doch für Freunde setzt sie sich nun
voll ein. Und plötzlich wird klar, dass sie in ihrem ungeliebten Job doch
eine Menge gelernt hat. Sie geht der Wahrheit auf den Grund, sie arbeitet
mit Engagement und dadurch hat sie Erfolg, wird ernst genommen, verdient
plötzlich Geld und hat sogar Erfolg in der Liebe.
Das Happy End wäre nicht glaubwürdig,
wenn nicht inmitten des schnellen Erfolgs immer noch die selbe Rebecca
säße und nach den nächsten Schnäppchen Ausschau hielte. Der Stil des
Romans ist locker-flapsig, und durchgängig in der ersten Person
geschrieben, was gelungen Nähe herstellt. Von Kinsella gibt es noch weitere Romane
mit der Heldin Rebecca Bloomwood: Teil II Fast
geschenkt, Teil III Hochzeit zu verschenken, Teil IV Shopaholic & Sister
(bisher noch nicht auf Deutsch).
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Weitere Informationen
Alle Bücher des Autoren auf Buchstaben-Salat.de
Autoren-Homepage
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