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Drei
The Drawing of the Three


Teil 2, Der Dunkle Turm
575 Seiten (TB), Heyne Verlag
Genre: Allgemeine Fantasy

Bewertung (1-10):

"Der Revolvermann erwachte aus einem wirren Traum, der aus nur einem einzigen Bild zu bestehen schien: dem des Seefahrers im Tarotblatt, aus dem der Mann in Schwarz dem Revolvermann dessen jämmerliche Zukunft vorhergesagt (oder jedenfalls so getan) hatte."

Inhalt:
Nach der Konfrontation mit dem Mann in Schwarz erreicht Roland im zweiten Band der Saga den Strand des Meeres, wo sich ihm drei Türen in unsere reale Welt öffnen.

Buchstaben-Salat-Rezension:
Drei ist der zweite Teil der Reihe um den Dunklen Turm und erzählt, wie Roland auf seine Gefährten trifft, die ihn auf der Suche nach dem geheimnisvollen Turm begleiten sollen.

Die Geschichte nimmt nach dem einführenden und eher verwirrenden Band Schwarz, der viele Fragen unbeantwortet lässt, merklich an Fahrt auf. King bleibt seinem sprachlich hohen Niveau treu und ergänzt die flüssig geschriebene Geschichte um mehrere interessante Charaktere. Roland trifft seine Gefährten nicht einfach unterwegs, sondern muss diese erst aus ihrer Welt in die Seine hinüber holen. Dies gestaltet sich äußerst spannend - vor allem Rolands Blickwinkel auf die Welt seiner Gefährten (die der unseren entspricht, nur in einer etwas früher angesiedelten Zeit) ist sehr unterhaltsam.

Im zweiten Band lernen wir nicht nur Rolands neue Gefährten kennen, sondern auch die Figur des Revolvermannes gewinnt an Profil. Durch weitere Rückblicke wird dem Leser mehr und mehr die Motivation, die hinter Rolands Reise steckt klar und - zumindest mir - erschien er greifbarer und vor allem sympathischer. Die vorher recht karge Welt, durch die Roland wandert, wandelt sich von Wüstenlandschaft zu einem endlosen Sandstrand, den des Nachts gefährliche Kreaturen bevölkern. Doch nicht nur von ihnen droht Roland Gefahr, auch in Hinsicht auf seine Gefährten hat er einige Schwierigkeiten zu überwinden.

Im gesamten Buch geht es eigentlich nur darum, wie Roland auf seine Gefährten trifft und diese dazu bringt, ihn zu begleiten. Wenig Weiterentwicklung der Handlung, sollte man meinen - doch dem ist nicht so. Rolands Handlungen und sein Charakter werden (be-)greifbarer, ja mir wurde er um einiges nachvollziehbarer und sympathischer.

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