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"Neil McVren
rode with his queen down a dark street in the city of the dead." |
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Inhalt:
Der Dornenkönig ist erwacht und mythische Wesen durchstreifen das Land. Der
König von Crotheny und seine Töchter sind tot - durch Betrug. Seine Frau
Murielle klammert sich an den Thron und die Hoffnung, dass ihre Tochter Anne
Dare den Attentätern entkommen konnte. Um das Schicksal ihrer vermissten Tochter
zu ergründen, sendet die Königin ihren einzigen wirklichen Vertrauten, den
frisch geschlagenen Ritter, Sir Neil MeqVren. Er findet heraus, dass Anne nur
knapp dem Massaker im Kloster Saint Cer entkommen konnte und nun in der
Gesellschaft ihrer Magd Austra und dem Schwertmann Cazio. In der Zwischenzeit
wird Förster Aspar White auf eine Mission geschickt mit dem Ziel, den
Dornenkönig zu töten... |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Nach den ersten hundert Seiten von "The Charnel Prince" merkt man schnell, dass
"The Briar King" / "Der Dornenkönig" eigentlich nur eine - rasant und
abwechslungsreich geschriebene - Einleitung zur wahren Geschichte ist. Der zuvor
noch so bedrohliche Dornenkönig entpuppt sich als nicht einziges Übel, das Crotheny heim sucht und die Überlebenden des ersten Bandes sehen sich von allen
Seiten von Feinden bedrängt. Doch diese bestehen nicht nur aus albtraumhaften
mystischen Wesen, die von einem mutigen Helden erschlagen werden können, sondern
auch aus politischen Gegnern, die das Königreich durch Intrigen und Machtspiele
bedrohen.
So vielfältig die Feinde, so
abwechslungsreich auch die verschiedenen Handlungsstränge, in denen alte und
neue Helden sich gegen eine jeweils andere Bedrohung zu behaupten haben. Dabei
kämpft jeder auf seine Weise - mit Schwert und Degen, Herz und Verstand oder
sogar Musik. Und fast jeder Kampf, Angriff oder Schicksalsschlag endet mit einem
Cliffhanger: Wie schon im ersten Band quält Keyes seine Leser mit Kapiteln, die
an der spannendsten Stelle aufhören, eine Tatsache, die nerven könnte, wäre da
nicht das nächste Kapitel, das ja zuvor ebenfalls an einer aufregenden Stelle
geendet hat. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn man nach stundenlangem
Lesen verwundert feststellt, wie spät es schon ist.
Einziges Manko ist in meinen Augen die noch immer
mangelhafte Karte. Meine Hoffnung, im Hardcover würde diese besser lesbar sein,
als in der Paperbackausgabe, hat sich leider nicht erfüllt. Zu klein geschrieben
und detailarm gezeichnet ist dieses von den meisten Fantasylesern geliebte
"Feature" ausgefallen. Pluspunkt hingegen ist das in sich relativ
abgeschlossenen Ende von "The Charnel Prince", das nicht allzu viele Fragen
offen lässt, aber immer noch so viele, dass man Band drei der auf vier Teile
angelegten Reihe mit Spannung entgegenblicken darf. |
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Zur englischen Ausgabe:
Bis auf einige Stellen, die wohl einen Dialekt des Königsreichs darstellen
sollen, für geübte Leser, die ein sprachlich gehobenes Niveau zu schätzen
wissen, kein Problem.
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