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"Milla had fallen asleep while the baby was
nursing."
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Inhalt:
Milla Edge hat eine seltene
Gabe: Sie findet vermisste Kinder, auch wenn die Polizei jede Hoffnung
aufgegeben hat. Als sie bei der Verfolgung einer heißen Spur in Mexiko auf einen
Kinderhändler-Ring stößt, erkennt sie dessen Gefährlichkeit zunächst nicht. Doch
sie weiß, dass der Schlüssel zu dem Verbrechersyndikat in den Händen eines
schwer auffindbaren Mannes liegt. Um diesen aufzuspüren, ist Milla auf die Hilfe
von James Diaz angewiesen - eines ebenso undurchsichtigen wie attraktiven
Mannes. Ehe sie sich versieht, ist Milla selbst zur Gejagten geworden und gerät
in tödliche Gefahr... |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Milla Boone widerfährt der Albtraum einer jeden Mutter - ihr sechs Wochen alter
Säugling wird ihr mitten in einem mexikanischen Supermarkt aus den Händen
gerissen. Zehn Jahre später hat Milla immer noch keine Spur ihres Sohnes finden
können und investiert ihre gesamte Zeit und Energie in die von ihr gegründete
Organisation Finders, deren Ziel das Aufspüren verschwundener Personen ist.
Im Gegensatz zu den meisten romantischen Krimis aus der Feder Linda Howards ist
"Cry no more" überraschend dicht, relativ brutal und äußerst spannend. Kaum
romantisches Gesäusel, dafür eine packende Story und ein Held, der zur
Abwechslung mal kein Polizist (wie sonst oft in Geschichten solcher Art) und vor
allem schwer einzuschätzen ist. Mit Milla Boone hat Howard dazu eine Frau
geschaffen, an der eigentlich alles sanft und weiblich wäre, die sich jedoch
durch die Entführung ihres Sohnes ganz entgegen ihrer Natur entwickelt hat bzw.
musste, um den steinigen Weg auf der Suche nach dem verschwundenen Baby
beschreiten zu können.
Trotz aller Spannung und
Brutalität rührt die Geschichte einer Mutter, die nicht aufgibt, ihr Kind wieder
zu finden, vor allem gegen Ende zu Tränen. Dennoch rutscht "Cry no more" niemals
in den Kitsch ab, sondern weist überraschende psychologische Tiefe auf. Einziger
Makel: An einigen Stellen wirkt die Story doch arg konstruiert, was aber nicht
allzu sehr ins Gewicht fällt.
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Zur englischen Ausgabe:
Sprachlich als leicht bis mittelmäßig schwer einzuschätzen. Viel
Umgangssprache, teilweise spanische Begriffe, die aber erklärt werden oder sich
aus dem Zusammenhang heraus verstehen lassen.
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