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Linda Howard


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Ein gefährlicher Liebhaber
Heart of Fire
(1)



340 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Romantic Suspence

Bewertung (1-10):

"Jillian Sherwood was tight-lipped with anger as she let herself into the condo."

Inhalt:
Die attraktive Archäologin Jillian Sherwood bricht zu einer Expedition in den Dschungel auf, um einen sagenumwobenen roten Diamanten zu finden. Doch auf dieser Reise befindet sie sich nicht in bester Gesellschaft: Ihr Stiefbruder Rick hat eine Hand voll zwielichtiger Gestalten angeheuert, die das Projekt finanzieren. Einzig Ben Lewis, ein Abenteurer mit zweifelhaftem Ruf, der das Team an den Amazonas führt, erweist sich für Jillian als loyaler Beschützer - und leidenschaftlicher Liebhaber...

Buchstaben-Salat-Rezension:
Wer sich wundert, was da andauernd aus diesem Buch tropft: Das ist pures Testosteron! Und zwar das vom Helden Ben Lewis, der in wirklich ALLEN Situationen nur an Sex denken kann. Genauer gesagt mit Jillian Sherwood, die eigentlich überhaupt nicht sein Typ ist, aber mitten im Dschungel überlegt Mann sich das dann doch mal anders. Aus den ersten Zeilen dieser Rezension spricht schon meine Enttäuschung über dieses Buch von Linda Howard, das eigentlich recht viel versprechend anfing.

Jillian Sherwood begibt sich auf eine archäologische Expedition im Dschungel Brasiliens, um einen sagenumwobenen Diamanten zu finden. Durch den Fund möchte sie eine gewagte Theorie ihres in Fachkreisen als Spinner verrufenen und mittlerweile verstorbenen Vaters beweisen. In ihrer Begleitung befinden sich nicht nur einige zwielichtige Gestalten, die nicht unbedingt am historischen Wert des Steines interessiert sind, sondern auch der Abenteurer Ben Lewis, welcher der Expedition als Führer dient.

Zwischen Jillian und Ben entwickelt sich ein seitenlanges Spielchen - er ist auf Sex aus, sie findet ihn attraktiv, aber ziert sich, um ihn zu ärgern - das mit der Zeit enorm an Reiz verliert. Vor allem Ben geht jeder normalen Frau in kürzester Zeit gewaltig auf die Nerven - seine Gedankengänge drehen sich selbst in den absurdesten Situationen nur um das eine, von seinem Frauenbild einmal ganz zu schweigen. Hätte Howard der Geschichte vielleicht ein bisschen mehr Witz verliehen (und damit meine ich nicht die paar konstruierten Lacher, die sie eingebaut hat), wäre Ben vielleicht ein wenig besser bei mir weg gekommen. So nervt er nur und ist mein Hauptkritikpunkt an einer oberflächlichen und relativ lahmen Geschichte.

Schade eigentlich - Frau Howard hat doch schon oft bewiesen, dass sie es wesentlich besser kann!

Zur englischen Ausgabe:
Sprachlich stellt das Buch keine große Schwierigkeit dar.

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