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Wolfgang Hohlbein


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Die brennende Stadt
 


Teil 2, Enwor
252 Seiten (TB), Verlagsgruppe Randomhouse
Genre: Epische Fantasy

Besucherrezi
vorhanden

Inhalt:
Nach einer uralten Überlieferung soll der "Stein der Macht" seinem Besitzer eine unbekannte, aber möglicherweise absolute Macht über die Welt verleihen. Nur liegt der Stein im seit Urzeiten brennenden Combat, dieser von den Göttern für ihre Freveltaten bestraften Stadt. Doch es gibt verschiedene Interessenten, die diesen Stein für sich gewinnen wollen: Vela, die Hexe und Ehrwürdige Frau, und Skar, der Satai mit dem strikten Ehrenkodex. Unsägliche Mühen werden Skar abverlangt, als er mit einigen Gefährten endlich die gefahrvolle Reise nach Combat antreten kann - vor allem vermisst er seinen Freund Del, der durch eine Intrige von ihm entfernt wurde.

Besucherrezension von Anna, 20. November 2003 (Sammelrezi Bd. 1-3)

Von der Enwor-Saga habe ich nur die Bände 1 bis 3 gelesen und dann aufgegeben. Jeder Band der Serie enthält einen Kampf und Konflikt für sich und stellt eine selbständige Geschichte dar. Der Zusammenhang zwischen den Büchern ergibt sich daraus, dass sie nicht nur die Hauptperson Skar teilen, sondern auch aufeinander aufbauen und nach und nach die Vergangenheit und die Hintergründe des heutigen Zustands von Enwor und seiner Bewohner enthüllt.

Worum es in dieser Saga letztlich geht, das erfährt man erst im zweiten Buch. Darum sind Band 2 bis 11 auch als Zyklus "Stein der Macht" bekannt. Alle wollen den Stein der Macht, mit dessen Hilfe ein Volk, das von den Sternen kam, einst die Welt Enwor beherrschte. Inzwischen ist es untergegangen und mit ihm das Wissen über den Stein.
Die Enwor-Saga gehört zu den härteren Hohlbein-Büchern, ein echtes Männerbuch. Ständig am Rande der körperlichen und seelischen Erschöpfung kämpfen sich die Helden durch Landschaften, die man sich grausamer kaum vorstellen kann: Sand- und Eiswüsten, bebende Höhlensysteme, verbranntes Land oder eine brennende Stadt. Hohlbein verschont keinen unserer Sinne.

Gejagt werden die Hauptpersonen von Ungeheuern, von denen buchstäblich eines schlimmer als das andere ist. In jedem der drei ersten Bände taucht ein neues Monster auf, das das Obermonster des vorigen Bandes vernichtet als sei es nichts gewesen.
Die Geschichten sind spannend von vorne bis hinten. Man springt in der ersten Szene hinein in Qual und Mühe und wird nicht mehr losgelassen. Ständig gibt es neue Gefahren und Hintergründe zu entdecken. Die Geschichte enthält viele gute Ideen, und was auch immer einem begegnet, es steht einem klar vor Augen.

Ich hätte die Saga sicher bis zu Ende gelesen, wäre nicht Skar, die Hauptperson, so furchtbar unsympathisch. Er ist der harte, unbestechliche Krieger, der ein Dutzend Feinde mit einer Hand besiegt, leider aber auch beziehungs-, liebes- und freundschaftsunfähig, unnötig sadistisch und er hasst Frauen, insbesondere Kriegerinnen. Egal ob Coar oder Gowenna, er beleidigt sie ständig und behandelt sie wie ein Püppchen, das Mann spielt. Dabei ist er selbst auch ein verletzlicher Mensch und macht sogar Fehler.

 

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