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Wolfgang Hohlbein

Inhalt:
Die Freunde Skar und Del werden immer tiefer werden in die Streitigkeiten von Enwor hineingezogen. Und sie müssen erkennen, dass es auch in einem Krieg zwischen Menschen und den fremdartigen Echsenwesen der Quorrls keine leichte Sache ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Als die beiden Satai vor den Quorrl durch die Wüste fliehen, entdecken sie einen märchenhaften Wald. Doch das Leben in dieser Oase ist nicht so friedlich und sorglos, wie es scheint. Denn die Waldbewohner sehnen sich nach ihrer Heimat, die sie mitsamt ihrem Wald verlassen haben. Und in Skar glauben sie denjenigen gefunden zu haben, der sie zurückbringen kann.

Besucherrezension von Anna, 20. November 2003 (Sammelrezi Bd. 1-3)

Von der Enwor-Saga habe ich nur die Bände 1 bis 3 gelesen und dann aufgegeben. Jeder Band der Serie enthält einen Kampf und Konflikt für sich und stellt eine selbständige Geschichte dar. Der Zusammenhang zwischen den Büchern ergibt sich daraus, dass sie nicht nur die Hauptperson Skar teilen, sondern auch aufeinander aufbauen und nach und nach die Vergangenheit und die Hintergründe des heutigen Zustands von Enwor und seiner Bewohner enthüllt.

Worum es in dieser Saga letztlich geht, das erfährt man erst im zweiten Buch. Darum sind Band 2 bis 11 auch als Zyklus "Stein der Macht" bekannt. Alle wollen den Stein der Macht, mit dessen Hilfe ein Volk, das von den Sternen kam, einst die Welt Enwor beherrschte. Inzwischen ist es untergegangen und mit ihm das Wissen über den Stein.
Die Enwor-Saga gehört zu den härteren Hohlbein-Büchern, ein echtes Männerbuch. Ständig am Rande der körperlichen und seelischen Erschöpfung kämpfen sich die Helden durch Landschaften, die man sich grausamer kaum vorstellen kann: Sand- und Eiswüsten, bebende Höhlensysteme, verbranntes Land oder eine brennende Stadt. Hohlbein verschont keinen unserer Sinne.

Gejagt werden die Hauptpersonen von Ungeheuern, von denen buchstäblich eines schlimmer als das andere ist. In jedem der drei ersten Bände taucht ein neues Monster auf, das das Obermonster des vorigen Bandes vernichtet als sei es nichts gewesen.
Die Geschichten sind spannend von vorne bis hinten. Man springt in der ersten Szene hinein in Qual und Mühe und wird nicht mehr losgelassen. Ständig gibt es neue Gefahren und Hintergründe zu entdecken. Die Geschichte enthält viele gute Ideen, und was auch immer einem begegnet, es steht einem klar vor Augen.

Ich hätte die Saga sicher bis zu Ende gelesen, wäre nicht Skar, die Hauptperson, so furchtbar unsympathisch. Er ist der harte, unbestechliche Krieger, der ein Dutzend Feinde mit einer Hand besiegt, leider aber auch beziehungs-, liebes- und freundschaftsunfähig, unnötig sadistisch und er hasst Frauen, insbesondere Kriegerinnen. Egal ob Coar oder Gowenna, er beleidigt sie ständig und behandelt sie wie ein Püppchen, das Mann spielt. Dabei ist er selbst auch ein verletzlicher Mensch und macht sogar Fehler.

 

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