|
Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche
Interviews
Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt
Leserunden
Umfragen
Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses
Partner


|
|
|
|
|
|
|
|
"Wie aus weiter Ferne höre ich eine Stimme: «Hallo, hallo, aufwachen!»." |
|
Inhalt:
Nach der langen Abwesenheit und dem Leben in einer ganz und gar
andersartigen, fast archaischen Welt muss Corinne Hofmann so
manche Fähigkeit, die ein Leben in Mitteleuropa erfordert, neu
erlernen. Doch mit der gleichen Stärke, dem Mut und dem
Optimismus, mit denen sie die Herausforderungen in Kenia
bewältigte, baut sie für sich und ihre kleine Tochter eine neue
Existenz auf. Während dieser Zeit hält sie durch viele Briefe
und finanzielle Hilfe den Kontakt zu ihrer »afrikanischen
Familie«. Eines Tages kehrt sie zurück und blickt vom Dach
Afrikas, dem Kilimandscharo, in die Weiten der kenianischen
Steppe... |
|
Buchstaben-Salat-Rezension:
Die ungewöhnliche Lebensgeschichte der "weißen Massai"
Corinne Hofmann ist nach ihrer Rückkehr in die Schweiz noch nicht zu
Ende. Natürlich fehlt der Erzählung die exotische Umgebung und die
für uns ungewöhnlichen Menschen und Lebenseinstellungen. Daher ist
die Fortsetzung schon von vorneherein nicht so spannend wie der
Vorgänger. Ich habe das Buch in kürzester Zeit ausgelesen und fand
mich auch durchweg gut unterhalten. Nur hätte der Inhalt meiner
Meinung nach auch in einen längeren Artikel gepasst, die Buchform
finde ich etwas übertrieben. Nun gut - der Leser bekommt Einblick in
die Schwierigkeiten, die Corinne dabei erlebt, sich wieder in das
"normale" Leben einzugliedern, später auch über die
Entstehungsgeschichte des ersten Buches.
All das wird durchaus interessant
beschrieben, doch im Prinzip besteht das Buch aus einer einzigen
Aneinanderreihung von Handlungsbeschreibungen: Die Jobsuche, die
Ämtergänge, das Schreiben des Buches und schließlich (ein wenig kam
es mir wie Seiten schinden vor) der Trip zum Kilimandscharo. Nett zu
lesen - aber auch nicht mehr. So mitgerissen wie das erste Buch hat
mich "Zurück aus Afrika" also nicht, allenfalls meine Neugier auf
das weitere Schicksal von Corinne, Naipirai, Lketinga und James
gemacht.
Fazit: Es schadet nicht, dieses Buch
zu lesen, doch an den Vorgänger kommt es nicht heran. Allenfalls ist
es als Abschluss der Geschichte zu sehen und als Mittel, die
verbliebene Neugier (Wie geht es weiter?) zu befriedigen.
|
|
|
|
|
|