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Corinne Hofmann


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Zurück aus Afrika




Fortsetzungen der Lebensgeschichte
284 Seiten (TB), Verlagsgruppe Droemer Knaur
Genre: Erlebnisbericht

Bewertung (1-10):

"Wie aus weiter Ferne höre ich eine Stimme: «Hallo, hallo, aufwachen!»."

Inhalt:
Nach der langen Abwesenheit und dem Leben in einer ganz und gar andersartigen, fast archaischen Welt muss Corinne Hofmann so manche Fähigkeit, die ein Leben in Mitteleuropa erfordert, neu erlernen. Doch mit der gleichen Stärke, dem Mut und dem Optimismus, mit denen sie die Herausforderungen in Kenia bewältigte, baut sie für sich und ihre kleine Tochter eine neue Existenz auf. Während dieser Zeit hält sie durch viele Briefe und finanzielle Hilfe den Kontakt zu ihrer »afrikanischen Familie«. Eines Tages kehrt sie zurück und blickt vom Dach Afrikas, dem Kilimandscharo, in die Weiten der kenianischen Steppe...

Buchstaben-Salat-Rezension:
Die ungewöhnliche Lebensgeschichte der "weißen Massai" Corinne Hofmann ist nach ihrer Rückkehr in die Schweiz noch nicht zu Ende. Natürlich fehlt der Erzählung die exotische Umgebung und die für uns ungewöhnlichen Menschen und Lebenseinstellungen. Daher ist die Fortsetzung schon von vorneherein nicht so spannend wie der Vorgänger. Ich habe das Buch in kürzester Zeit ausgelesen und fand mich auch durchweg gut unterhalten. Nur hätte der Inhalt meiner Meinung nach auch in einen längeren Artikel gepasst, die Buchform finde ich etwas übertrieben. Nun gut - der Leser bekommt Einblick in die Schwierigkeiten, die Corinne dabei erlebt, sich wieder in das "normale" Leben einzugliedern, später auch über die Entstehungsgeschichte des ersten Buches.

All das wird durchaus interessant beschrieben, doch im Prinzip besteht das Buch aus einer einzigen Aneinanderreihung von Handlungsbeschreibungen: Die Jobsuche, die Ämtergänge, das Schreiben des Buches und schließlich (ein wenig kam es mir wie Seiten schinden vor) der Trip zum Kilimandscharo. Nett zu lesen - aber auch nicht mehr. So mitgerissen wie das erste Buch hat mich "Zurück aus Afrika" also nicht, allenfalls meine Neugier auf das weitere Schicksal von Corinne, Naipirai, Lketinga und James gemacht.

Fazit: Es schadet nicht, dieses Buch zu lesen, doch an den Vorgänger kommt es nicht heran. Allenfalls ist es als Abschluss der Geschichte zu sehen und als Mittel, die verbliebene Neugier (Wie geht es weiter?) zu befriedigen.

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