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"In der letzten Woche vor ihrem Abflug nach Arrakis, als die allgemeine
Aufregung nicht nur zu einem Höhepunkt, sondern beinahe zu einer
Unerträglichkeit geworden war, empfing die Mutter des Knaben
Paul den Besuch einer Greisin." |
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Inhalt:
Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen,
den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die
Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die
wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist
das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe
verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis
betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben
längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten.
Doch seinem Sohn gelingt es in die Wüste zu entkommen und bei
den Fremen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen
ihn Muad'dib... |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Endlich hab
ich mich an diesen Klassiker des Science-Fiction-Genres gewagt und
bleibe etwas zwiegespalten zurück. Das Buch ist in drei Teile
aufgeteilt und vor allem der Einstieg hat mir sehr gut gefallen.
Schlüssig und anschaulich wird zuerst kurz die Welt auf der Paul
Atreides zu Beginn des Buches noch lebt, vorgestellt, wesentlich
intensiver und beeindruckender folgt die erste Begegnung mit dem
Wüstenplaneten. Die harschen Lebensbedingungen unter der brennenden
Sonne, wo Wasser das höchste Gut ist, hat Herbert gut eingefangen,
noch besser ist ihm die Schilderung des auf Arrakis lebenden Volkes
der Fremen und ihrer Philosophie gelungen. Eine weitere interessante
Kultur, die in Dune eine Rolle spielt, ist die der Bene Gesserit,
einem nur aus Frauen bestehenden Orden, der seine Finger in
wesentlichen Aspekten der Geschichte zu haben scheint.
Im Mittelpunkt des Buches stehen aber
weder Bene Gesserit noch Fremen, sondern der Junge Paul. Aufgrund
der spannenden Ereignisse relativ am Anfang der gesamten Geschichte
muss dieser sehr schnell erwachsen werden und wirkt in dieser Rolle
fast zu überzeugend. Pauls zunehmendes Selbstbewusstsein und seine
Makellosigkeit verminderten mir dann auch den Spaß, den mir die
Geschichte zunächst gemacht hat, immer mehr. Die Gründe für sein
Verhalten konnte Herbert mir zwar klar machen, aber sie machten mir
die Hauptfigur von Dune nicht sympathischer. Obwohl Herbert großen
Wert darauf legt, seinem Leser die Gedanken der Figuren nahe zu
bringen (durch häufige kurze innere Monologe), mangelte es bei
einigen Charakteren einfach an Emotion und Glaubwürdigkeit. Etwas
viel versprechendere Figuren (z.B. Stilgar oder Thufir) wurden
leider auf die ein oder andere Weise daran gehindert, dem ganzen
etwas mehr Profil zu verleihen.
Alles in allem gelingt es Herbert das
Bild eines herausfordernden, gnadenlosen Wüstenplaneten zu schildern
und die Kultur der darauf lebenden Menschen glaubwürdig einzufangen.
Leider fand ich nicht alle Handlungsstränge gleichermaßen spannend
und konnte mich mit wichtigen Charakteren einfach nicht anfreunden.
Schade, nach einem viel versprechenden Anfang hätte ich mehr
erwartet.
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Zur englischen Ausgabe:
Nicht immer einfach zu lesen.
Eher für Fortgeschrittene geeignet.
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