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"It was 7 minutes after midnight.
The dog was lying on the grass in the middle of the lawn in front of Mrs Shears
house." |
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Inhalt:
Christopher
Boone leidet an einer leichten Form des Autismus und geht zur Sonderschule. Von
den komplizierten menschlichen Gefühlen versteht er wenig, aber in Mathe und
Physik ist er geradezu genial. Darum will er später auch Astronaut werden. Oder
Wissenschaftler. Er liebt Primzahlen, Puzzles und Polizisten. Aber er hasst Gelb
und Braun. Damit er auch Fleisch und Gemüse, das diese Farbtöne hat, essen kann,
hat er immer Lebensmittelfarbe dabei.
Seit seine Mutter vor zwei Jahren überraschend gestorben ist, vertraut er nur
noch einem Menschen auf dieser Welt: seinem Vater, der ihn allein erzieht. Die
beiden verstehen sich auch gut – bis Christopher eines Nachts den Wellington,
den Pudel der Nachbarin, tot im Garten findet. Der Junge mag Hunde sehr. Bei
ihnen weiß er, woran er ist. Er muss unbedingt den Täter finden und nimmt die
Ermittlungen auf. Streng logisch, mit Deduktionen, wie einst Sherlock Holmes. Er
kann nicht ahnen, wie sehr Wellingtons Tod mit seiner eigenen Geschichte
zusammenhängt. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Der 15jährige Christopher Boone macht sich auf, den Mörder des Hundes seiner
Nachbarin zu finden - klingt nicht sonderlich spannend? Ist es aber doch, weil
vor allem Christopher Boone ein spannender Junge ist. Mark Haddon schildert in
seinem Buch mit dem langen Titel aus der Sicht des Autisten Christopher, wie
dieser den Hundemord entdeckt und beschließt, herauszufinden, wer Pudel
Wellington auf dem Gewissen hat. Seine Nachforschungen lösen eine ganze Reihe
von Ereignissen aus, bei denen noch die uninteressanteste ist, wer denn nun den
Hund ermordet hat.
Vor
allem das Seelenleben Christophers breitet sich vor dem Leser aus und er
erfährt, wie ein autistischer Teenager die Welt um sich wahrnimmt, wie sie ihn
ängstigt und was er alles nicht zu verstehen vermag. Die detektivische Arbeit
wird bald viel mehr für den Jungen, sie verändert nicht nur die Beziehung zu
seinem Vater, sondern auch ihn selbst, eine höchst unangenehme Sache für einen
Autisten, dessen Sicherheit in der Routine liegt. Haddon gelingt es auf amüsante
Weise, das Innenleben Christophers und sein Verständnis der Welt offen zu legen.
Die mit Primzahlen überschriebenen, meist sehr kurzen Kapitel drehen sich
abwechselnd um die Mordsache Wellington und Christophers Vergangenheit, Alltag
oder Hobbies. Eine große
Stärke des Jungen liegt in den Naturwissenschaften und so findet man mal
Einblicke in die Astronomie, Christophers Lieblingsmathematik-Aufgabe oder
detaillierte Erklärungen, warum nur ein Tag, an dem man im Schulbus von fünf
roten Autos überholt wurde, ein superguter Tag werden kann. Obwohl Christopher
gleich zu Beginn ankündigt, dass sein Buch kein witziges sein wird, ist es doch
genau das - durch die liebenswürdige und ganz eigene Art des Christopher Boone. |
Zur englischen Ausgabe:
Einfache Sprache, die sich auch mit kleinerem Wortschatz gut lesen lässt.
Ideal für alle, die ausprobieren möchten, ob sie mit englischsprachigen Büchern
zurecht kommen.
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