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"Es war eine jener Nächte, in der die Wölfe heulten." |
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Inhalt:
Im Mittelpunkt der Handlung steht Auriane, die Tochter des germanischen Kriegsführers Baldur. Bei der Geburt des Mädchens wird ihr von der Priesterin ihres Stammes ein schweres Los prophezeit: ein Leben voller Kämpfe und Entbehrungen bis zum Verwandtenmord. Eher das Schicksal eines Mannes, eines Kriegers, nicht das einer Frau. Auriane versucht sich ihrem Los zu entziehen, doch die Vorhersage verwirklicht sich Punkt für Punkt.
Parallel zu ihrer Geschichte entwickelt die Autorin das Leben eines römischen Patriziers, der sich um Auriane kümmert, als sie nach erfolglosen Kämpfen gegen die römische Übermacht in Germanien gefangen genommen wird und in Rom, im Colosseum, als Gladiatorin um ihr Leben kämpfen
muss. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Mondfeuer erzählt die Geschichte von Auriane, der Tochter eines germanischen
Chattenfürsten, und des römischen Patriziers Marcus Julianus. Während Marcus
Julianus sich in Rom mit den Ränken der Senatoren konfrontiert sieht, lebt
Auriane das Leben einer Kriegerin und versucht ihr Volk vor den übermächtigen
Römern zu schützen. Die beiden treffen erst aufeinander, als Auriane gefangen
genommen und nach Rom verschleppt wird.
"Mondfeuer" ist das, was man
sich unter einem "Historienschinken" vorstellt - mit weit über 1.000 Seiten ist
man lange beschäftigt. Was kein Nachteil wäre, hätte das Buch nicht einige
gehörige Längen, die (besonders im Mittelteil) die Geschichte nur langsam voran
kommen lassen. Ich konnte mir beim Lesen jedenfalls mehrfach nicht verkneifen
nachzuschauen, wie viele Seiten ich denn noch vor mir hatte - meiner Meinung
nach ein schlechtes Zeichen. Hätte Frau Gillespie ein wenig mehr den Rotstift
angesetzt und einige Kapitel gekürzt bzw. gestrichen, hätte ich sicherlich mehr
Freude an diesem prinzipiell sehr guten Buch gehabt. Weniger ist eben oft mehr
und trifft in diesem Fall besonders zu - und das von mir, wo ich doch eigentlich
eine Vorliebe für dicke Bücher habe.
Insgesamt trifft das alte Klischee - ein
farbenprächtiger Roman - auf "Mondfeuer" voll zu. Nur hätten ein paar "Farben"
weniger der Handlung sicherlich nicht geschadet... |
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