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"Der Drenai-Herold wartete nervös vor den
großen Türmen des Thronsaales, flankiert von zwei Nadir-Wächtern, die geradeaus
starrten, die schrägstehenden Augen fest auf den Bronzeadler gerichtet, mit dem
das dunkle Holz verziert war." |
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Inhalt:
Das Reich der Drenai beginnt zu zerfallen, nur Druss, der alte Krieger, genannt 'die Legende', kann noch Rettung bringen. Eine Gruppe tapferer Helden sammelt sich aus den unterschiedlichsten Motiven, um zusammen mit Druss, der Legende, eine Festung gegen die zahlenmäßig mehr als hundertfach überlegenen Nadir zu verteidigen - eine unmögliche, von vorneherein verlorene Aufgabe. Und dennoch: Sie wagen es. |
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Buchstaben-Salat-Rezension:
Ich hatte schon immer eine Schwäche für Burgen oder
Festungen, die belagert werden. Egal, ob in mittelalterlichem Setting
oder wie bei "Die Legende" in einer Fantasy-Welt, mich reizen solche Geschichten und meist halte ich zu den Belagerten.
Gemmells Buch kam mir also äußerst gelegen, denn neben besagter
Belagerungs-Geschichte trifft man viele interessante Charaktere und egal, ob
wichtig oder unwichtig für die Geschichte, der Autor nimmt sich Zeit für jede
seiner Figuren, auch wenn ihr Schicksal nicht von Bedeutung für den Verlauf der
Handlung ist. Das tragische an "Die Legende" ist, dass der Leser eigentlich schon von Anfang an ahnt, dass dieses Buch kein Happy-End nehmen kann, so wie die Voraussetzungen aussehen.
Aber gerade hierin liegt der Reiz, denn diese Hoffnungslosigkeit ließ für mich jede unerwartete Wendung bedeutsam erscheinen und mich weiter darüber nachdenken, wie die Helden ihre scheinbar ausweglose Situation verbessern können.
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