|
Autoren-Infos
Bibliographien
Gerüchteküche
Interviews
Besucher-Input
Besucher-Rezis
Gästebuch
Kontakt
Leserunden
Umfragen
Extras
Bücherrätsel
Sonderberichte
Diverses
Partner


|
|
|
|
|
|
|
|
"Sein Mund streifte über ihren Hals." |
|
Inhalt:
Entgegen dem offiziellen Polizeibericht ist der brillante FBI-Agent Pierce Quincy überzeugt, dass der Tod seiner Tochter Amanda kein normaler Unfall war. Aber nur ein Mensch glaubt und hilft ihm: die junge Polizeibeamtin Rainie Connor. Aber der Killer, der seine Opfer studiert, ihre geheimen Schwächen gnadenlos ausnützt und sich ihr Vertrauen erschleicht, passt in kein FBI-Profil.
Der Psychopath lässt auch keinen Zweifel daran, wen er als Nächste töten will: Quincys zweite Tochter. Da sucht Rainie
Kontakt zu dem Täter - bereit, vielleicht sogar das nächste Opfer zu werden... |
|
Buchstaben-Salat-Rezension:
Wow, dieses Buch war wirklich
schlecht! Nachdem ich vom Vorgänger "Der Schattenmörder" eigentlich recht
angetan war, ging es nach knapp einem Drittel der Handlung bergab. Rapide
bergab... Die Hauptfiguren Rainie Conners und Pierce Quincy wirkten wie
verwandelt - sie plötzlich ordinär und äußerst leicht erregbar, er im Gegensatz
dazu unterkühlt und emotionslos, auch in den furchtbarsten Situationen.
Unglaubwürdig, wenn die Autorin auch nur ein klein wenig Wert auf logische
Charakterentwicklung legt.
Nach knapp der Hälfte des Buches hatte ich
bereits eine erste Vermutung, wer der Täter sein könnte. Erste Befürchtungen
über eine einfallslose Auflösung stellten sich ein. Sie haben sich zwar nur zum
Teil bestätigt, aber den bemühten Knalleffekt bei der Enthüllung der wahren
Identität des Bösewichts hat Gardner leider durch eine so schlecht geschriebene
Szene verdorben, die schon fast an Komik grenzte.
Überhaupt fanden sich leider
viel zu viele solcher unglaubwürdiger Szenen - Rainie mutiert zum weiblichen
Rambo und bedient sich einer Gossensprache die einfach nicht typisch für die
Frau ist, die man im ersten Band kennen lernte. Quincy benimmt sich ob der
schrecklichen Sachen, die seiner Familie zustoßen vollkommen unglaubwürdig. Und
Tochter Kimberly überwindet ihre vom Tod der Schwester ausgelösten Panikattacken
durch ein weiteres traumatisches Ereignis? Genau das, was sie die ganze Zeit
befürchtet hat und was sie in ihrer Angst versinken ließ hat sich bestätigt -
und eben das lässt sie von jetzt auf gleich zur Tapferkeit in Person werden?
Fragwürdig... Mit jeder
Seite rutschte das Buch tiefer auf der Bewertungsskala. Vor allem die oft
pathetische Ausdrucksweise der Hauptfiguren (wenn sie denn nicht gerade fluchten
oder schrieen, wie Rainie) verleiht dem Buch eine ungewollte Komik, zumindest
erschien es mir so. Endlich beim Epilog angekommen war ich nur noch froh, das
Buch ausgelesen zu haben. Alles in allem ein erstaunlicher Qualitätsabfall zum
im Vergleich inhaltlich und stilistisch sehr gut geschriebenen Vorgänger. Fragt
sich nur, ob sich Frau Gardner beim dritten Band "Zum Zeitpunkt des Todes"
wieder auf ihr altes Niveau zurück begeben kann.
P.S.: Im übrigen finde ich den deutschen Titel
äußerst schlecht gewählt. Eine unveränderte Übersetzung des Originaltitels "The
next accident" - also "Der nächste Unfall" - hätte den Kern der Handlung viel
besser getroffen... |
|
|
|
|
|
Besucherrezension von
Silke S., 28. Juni 2004 |
 |
|
Dies ist der zweite Teil der
Connor-Quincy-Reihe. Allerdings ist es auch ein ziemlicher Absturz
seitdem. Er fängt mit dem Unfall der jüngsten Tochter Mandy von Quincy an,
die im ersten Band Hirntod an Apparaten hängt. Die Apparate sind abgestellt worden, weil man an den
Organen der hirntoten Patienten Interesse bekundet hat. Was mir während
des Lesens zu denken gab, war dass Mandy schon sehr lange hirntot ist und
nur noch von Apparaten am Leben gehalten, ist. Doch Quincy scheint dies im
ersten Band nicht zu stören und zu kümmern. Er sagt sogar, dass sie den
Unfall selbst verursacht hat.
Nun, nach dem die
Apparate abgestellt und das Mädchen beerdigt ist, macht er sich
plötzlich Gedanken, ob es vielleicht doch nicht „nur“ ein Unfall war und
engagiert Rainie. Diese ist von ihrem Dienst suspendiert, da sie angeklagt
war, ihre Mutter erschossen zu haben und ist jetzt selbständige
Privatdetektivin. Auch sie, die im ersten Teil so schwer an ihrer
Vergangenheit und Kindheit trug, ist plötzlich stark und selbstbewusst. Man sieht schon, dass
die Personen sehr stark verändert auftreten. Die Story ist anfangs sehr
packend und spannend, lässt aber leider auch sehr schnell nach. Das Ende
ist nicht wirklich überraschend, aber mit ein paar tollen Effekten
gemacht, wie ich finde!
|
|
Weitere Informationen
Alle Bücher des Autoren auf Buchstaben-Salat.de
Autoren-Homepage |
|
|